HipHop-Lexikon


Die Beats

Die Ramusik ist, aus musikalischer Sicht gesehen, patternorientiert aufgebaut. Rap-Stuecke arbeiten daher mit diesen ein  bis viertaktigen Sequenzen (Pattern), die fuer die Dauer des Verses, des Refrains oder meistens sogar des gesamten Stuecks geloopt, das heißt fortlaufend wiederholt werden.Beats setzen sich aus mehreren Instrumentenstimmen zusammen, die nicht immer alle gleichzeitig agieren. EIn Song-Ablauf aus Intro, Vers,Refrain oder Bridge kommt daher in der Regel nur durch das gezielte Ein- und Aussetzen von Instrumenten  zustande. Häufig läßt sich feststellen, dass die Verse meist sparsam instrumentiert werden(häufig nur mit Bass und Schlagzeug) und erst im Refrain alle Instrumente hinzukommen.Schlagzeug oder sogar Schlagzeug und Bass setzen oft erst nach dem Intro ein. WIchtiges stilistisches Mittel sind Breaks.Sie werden gesetzt, um Textstellen hervorzuheben  oder um ein Uebergang zwischen Vers und Refrain zu schaffen. Bei einem Break können ein Teil oder auch alle Instrumente fuer einen Takt pausieren. Beliebt ist dass Schlagzeug und Bass aussetzen oder Umgekehrt, nur die Rhytmusinstrumente weiterspielen.Kleine Sound-Effekte wie Samples sind meist nicht extra notiert.

Die Flows

Es sind jeweils die ersten Takte des Raps als Flow notiert. Darueberhinaus ist der Refrain aufgeschrieben, der oftmal auch gesunkene Melodielinien enthält. Als Flow bezeichnet man den Sprachrythmus des Raps. Die notierten Flows sind eine Hilfe, um sich auf den Rhytmus des jeweiligen Stueck einzustellen.Die Worte sollen ueber den Rhytmus der Musik fließen.Trotz der kunstvollen Bauweise der Reime soll sich der Vortrag wie eine Äußerung im Gespräch anhören.Jeder Raper wird daher seinen eigenen Flow finden. Auch die originalinterpreten rappen Live nicht exakt so wie auf der Plattenaufnahme. Rapmusik ist eine spontane Musik, die viel von Improvisation lebt.Eine spezielle Art des Rappens stellt der Freestyle dar. Er ist eine freie Improvisation von Reimen und Texten und ein wichtiger Abschnitt vieler Rap-Konzerte. Die ersten Raps waren kurze Freestyles, erst später wurden ganze Stuecke geschrieben. Es gibt viele Begriffe die Kunst eines Rappers zu beschreiben:Message,Rhymes,Flow,Skills,Delivery,Performance,Voice,Stylez.......  

 Alte Schule? - Neue Schule?

Innerhalb der Szene wurde jedoch ein ganz anderer Konflikt ausgetragen: der zwischen alter und neuer Schule-Die Begriffe duerfen nicht mit den Amerikanischen Vorbildern New School und Old School verwechselt werden! Die Hiphopper der ersten Stunde feierten sich auf einem programmatischen Sampler als die alte Schule, als diejenigen die HipHop in Deutschland erst moeglich gemachthaben- LSD,CUS,NO REMORZE,ADVANCED CHEMISTRY,CORA E.,STF,TEC ROC, u.a. Sie fuehlten sich von der neuen Schule uebergangen und in ihrer Rolle als Urväter des deutschen Hiphops nicht anerkannt.Die neue Schule , so der Vorwurf, wolle nur Spass haben und nehmen HipHop nicht ernst.Die Vorwuerfe richteten sich an die neue Generation von rappern, die sehr viel lockerer mit dem genre spielte.Der Konflikt hat sich inzwischen als belanglos erwiesen, die musikalischen Unterschiede aber auch die haltung sind zu gering, als dass sich auf dieser Basis die Geschcihte von Hiphop in Deutschland unterteilen ließe. 

 12": die 12 Inch (=Zoll); Durchmesser einer Maxi-Single, hat dieselbe Größe wie LP, aber eine schnellere Abspielgeschwindigkeit (45 U/Min.); heute hat sie die Abspielgeschwindigkeit 33 U/Min.

7": 7 Inch (= Zoll); Durchmesser der Single-Schallplatte, aufgrund ihrer Größe bei DJs unbeliebt.

 156-Crew: Writercrew, die in den 80ern in New York gegründet wurde und heute International ist. Frühe Mitglieder waren Jon, Rac und Kyle denen später weitere folgten. 156, eine zu dieser Zeit sehr aktive Gruppe, schaffte es überall in der Stadt präsent zu sein. Später wurde auch viel in Europa gemacht, wo auch weiter Writer in die Gruppe aufgenommen wurden. In Berlin wurden unter anderen Amok und Shek in 156 aufgenommen.

186: (one-eight-six) ist eine Codebezeichnung der Amerikanischen Polizei zur Kommunikation über Funk und bedeutet Mord. Die Bezeichnung floß in die normale englische Umgangssprache ein und wird auch im Sinne von auf der Hut vor jemanden sein, der einen töten will verwandt.

187: Polizeicode in Amerika für nen Mord

1990er: Move bei dem sich der Breaker in den Handstand begibt und dann beginnt sich um die eigene Achse zu drehen und dabei von einer Hand auf die andere wechselt.

2000er: Hierbei begibt sich der Breaker in den Handstand, beginnt sich um die eigene Achse zu drehen und stößt schließlich sein gesamtes Körpergewicht vom Boden weg, um dann wieder auf seinen Füßen zu landen.

2001er: Hierunter versteht man das Drehen auf dem Handrücken während eines Handstandes.

24 K: HipHop-Crew aus Eindhoven (NL). Mitglieder: E.N.B., ZAR ONE, ARC-S, Wan-2, C.N.C. Die Gruppe gehört zu den Meilensteinen in der Entwicklung des HipHop in den Niederlanden. Sie hatten ihre Hochzeit in den ausgehenden 80er und frühen 90er Jahren. Sie waren die ersten niederländischen HipHopper, die einen Plattenvertrag abschließen konnten. Dies geschah 1989 auf Saskia Slegers DJAX-Records. Ihr erstes Album hieß "No Enemies" und erhielt aufgrund seiner politischen Aussagekraft und der eindringlichen musikalischen Umsetzung vielen positiven Zuspruch aus den Reihen der Musik und Tagespresse. Auf ihrer 1990 erschienen Maxi "Twentyfour Ways" wirkte der amerikanische Rapper Shakespeare mit. 1992 verließ Zar One die Gruppe. Die im selben Jahr erschienene, zweite LP "Words Yet Unspoken", wurde mit dem neuen Bandmitglied C.N.C., einem Rapper und Produzenten, aufgenommen. Diese Veröffentlichung war zwar nicht mehr so hart wie die erste 24K-LP, doch verlor sie nicht an politischen Inhalten und Aussagekraft. Seither ist es recht ruhig um die Band geworden.

3-D's: Begriff aus dem Writing. Spezieller Effekt, um die Buchstaben räumlich wirken zu lassen. Der erste Writer, der 3-D's benutzte war Pistol I aus New York. Die 3-D's wurden später von anderen weiterentwickelt, so sprühte Phase 2 die ersten 3-D's mit Designs. Bis heute wurde dieser 3-D-Letterstyle besonders von Europäischen Writern bis zur Perfektion weiterentwickelt

3-D-Letterstyle: Begriff aus dern Writing. Häufiger Style beim Writing, bei dem die Buchstaben eine räumliche Erscheinung erhalten. Seitdem die Sprühtechniken immer besser geworden sind und viele Writer damit anfingen, fotorealistisch zu malen, gelang es ihnen, die Buchstaben immer plastischer wirken zu lassen. Bei Writern wie Delta, Chemnoz, Daim und Loomit, die als Meister dieser Art des Graffiti gelten, haben die Dreidimensionalen Buchstaben verschiedene Fluchtpunkte.

33-C-Fresh: Graffiti-Magazin aus der Nähe von Bordeaux

34ers: Rap Gruppe aus Frankfurt am Main... unter anderem aus sich aufmerksam gemacht mit ihrem Streettape das von Jonesmann von Bozz Music gehostet wurde... Lable: MCR... Mitglieder: Geist, Nicodeumus, Nickel

360 Grad: Von den Mitgliedern von Advanced Chemistry und deren Umfeld ins Leben gerufenes und geführtes Heidelberger Label. Hier erschien auch der Sampler "Deutschland ein Wintermärchen", auf dem eine Vielzahl deutscher HipHopper vertreten waren.

36er: ne Writer-Crew aus Berlin

40below: HipHop-Magazin aus Halle (D) im A5-Format. Die Mitglieder stammten zum Teil aus dem Umfeld des MKZWO-Magazines (z.B. André Langenfeld, Adrian Nabi und Stefan Groschupf ). Nach einer Null-Nummer und vier regulären Heften mußte das Magazin eingestellt werden.

50 (five-0): An der Westküste der USA gängige Bezeichnung für einen Polizisten. Die Bezeichnung kam durch die Fernsehsserie Hawaii Five-0 auf.

6 Feet Underground: Die Tiefe in der in Amerika Leichen begraben werden: 6 fuss tief

808: drummachine von roland, ziemlich dicke drumsounds

911: Einheitlicher, amerikanischer Notruf für Polizei, Feuerwehr und Krankenwagen.

99ers: Die 99ers (sprich: Ninety-Niners) gehören zu den Powermoves und bezeichnen Drehungen im Handstand.

A Tribe Called Quest: HipHop-Gruppe aus NY-Qeens (USA). Mitglieder: Ali Shahed Muhamed, Phife Dowg (Malik Tayior) und Q-Tip (Jonathan Davis). Die Gruppe gründeten sie 1988 als sie noch zur Higschool gingen. Stark beeinflußt wurden sie vor allem durch die Jungle Brothers, die zu Ihrem Bekanntenkreis gehören. Ihre Debut-Scheibe "Discription Of A Fool" erschien 1989 auf Jive Records. Weitere Alben: "People's Instictive Travels On The Paths Of Rhythm" (1990), "The Low and Theory" (1991), "Midnight Marauders" (1993), "Beats, Rhymes and Life" (1997), "The Love Movement" (1998).

A&R: Begriff aus der Musikindustrie. A&R ist die abkürzende Bezeichnung für >>Artist and Repertoire<<

A-/dessozial: A steht für Anti und des hat die gleiche bedeutung wie Anti..also-> Gegen Sozial -> gegen das wohlergehen der "Geselschaft" handelnt!

A-One: Writer aus New York (USA). Seit Ende der 60er aktiv und einer der ersten Tagger, gemeinsam mit Taki 183 und Junior 161.

AB's: Absolute Beginner

ABB Records: Hiphop-Label, 1997 von Beni B. gegründet. Gibt seinen Künstlern große gestalterische Freiheiten und hebt sich dadurch von der Masse an Lables in USA ab. Beni B. produziert eine Hiphop-Show bei KALX Radio in Berkeley, Kalifornien und gehört zu den Begründern der Bay Area Hiphop Coalition.

Above The Law.: Gangster-Rap-Gruppe aus Los Angeles. Mitglieder: Total K-OSS alilas Seldom Seen (Anthony Steward), DJ; Go Mack alias Duke of Watts (Arthur Goodman), DJ; KM.G The Illustrator (Kevin Duly), Mc und Cold 187 um alilas Big Hutch (Gregory Hutchioson)

ABS: Frühere Crew von Ercandize... Bekonnt durch dieverse Realeses

Absolute Beginners: HipHop-Gruppe aus Hamburg. Mitglieder: Eißfeld, Mardie, Dennis, DJ Mad. Zu Beginn schrieben sie ihre Texte noch in Englisch, dann aber schnell in Deutsch. 1993 hatten sie ihr Debut mit dem Stück "Keine" auf dem "Kill The Nation With A Groove"-Sampler (Buback-Tonträger). Der Song wurde durch die vielen Jam-Auftritte der AB's schnell bekannt und bekam Hit-Status. 1994 veröffentlichten sie dann die EP "Gotting", im Jahre 1996 die LP "Flashnism" und 1998 die LP "Bambule". Mittlerweile hat sich ihr Name auf "Beginners" verkürzt.

acapella: Reine Gesangsaufnahme,keine Musik.

Acid Jazz: Aus England stammender Instumental-Musik-StilI. Mischung aus Jazz und Hiphop-Beats, einer der zahlreichen Vorläufer von Bigbeat und während der 90er Jahre auch in vielen Hiphop-Clubs zu hören.

act: engl.: Akt. Synonym verwendete Bezeichnung für Band, Gruppe, MC, DJ, Interpret.

ACUD: ehmaliger Berliner HipHop-Club im Künstlerhaus Acud, das dem Spekulantum weichen soll.

Adam F: Musikproducent aus Liverpool, England

Add lips: Synonym für "Second Vocals" und Back Ups, d.h. Einspielen einer zusätzlichen Tonspur mit Hintergrund-Vocals um dem Song mehr Volumen zu geben und interessanter zu machen.

Advanced Chemistry: HipHop-Gruppe aus Heidelberg. Mitglieder: Torch, Gee, Toni L, Mike M.D

Aerosol-Art: Umfassender Begriff für Kunstform (hauptsächlich Graffiti), die "aus der (Sprüh-)Dose" kommt. Häufig von kommerziell arbeitenden Graffiti-Künstlern verwendete Bezeichnung.

Aerosol-Magazin: englischspraches Graffiti Magazin aus der Schweiz

Aesop Rock: Mc aus Manhattans Lower Eastside, NewYork

Afficial Nast: USAmerikanisches Plattenlabel, gegründet von der Onyx-Crew.

Afika Bambaataa: HipHoper aus der Bronx, NewYork. "Urvater des HipHops"

Afrika Islam: DJ und Produzent aus USA. Ursprüglich New Yorker Gang-Mitglied und Mitbegründer der "Zulu Nation". Mitglied der "Rock Steady Crew" und ständiger DJ bei Parties von Afrika Bambaata, seit Ende der 80er Produzent des Rappers Ice T. und der Mitglieder von "Rhyme Syndicate", wie z.B. Donald D. Seit Anfang der 90er Jahre ist er zudem als House- und Techno-DJ weltweit bekannt. Hatte unter anderem mehrere Auftritte gemeinsam mit West(falia) Bam(baataa) in deutschen Clubs und bei großen Techno-Veranstaltungen. Auffällig ist sein "200 Platten in 10 Minuten"-Mixing-Stil.

Afroamerikaner: Afroamerikaner, Bezeichnung für die aus Afrika stammenden dunkelhäutigen Einwohner der Vereinigten Staaten und Kanadas

Afrozentrismus: Bezeichnung für die Theorie, daß der Ursprung allen Lebens in Afrika liegt. Eine gerne genanntes Argument für die "Back to Africa"-Bewegung in den USA, die einen schwarzen Staat für alle Afros auf dem afrikanischen Kontinent propagiert. Anhänger dieser Theorie sind unter anderem Public Enemy, der X-Clan, Ice Cube und KRS One. Sie fordern eine Rückbesinnung der Afroamerikaner auf ihre Herkunft und die afrikanische Kultur.

Airbrush: Bezeichnung für Technik und Gerät zum Versprühen von Farbe via Druckluft. Eignet sich für kleinere Arbeiten und feine Lackierungen. Häufig verwendet von Writern für die Erstellung von "Backpieces"(Writing auf der Rückseite einer Jacke), T-Shirts und Leinwänden.

Airforce Crew: Breakdance-Crew aus Los Angeles (USA). Mitglieder: Orko, und Ceser. Gingen aus den Shake City Rockers hervor und sind seit Anfang der 80er Jahre aktiv. Besonders hervorgetan hat sich Ceser durch die Wiederbelebung des Radiotrons (Trainingsort und Hangout Spot für Bboys und Flygirls) an der Westküste der USA.

Airplanes: Begriff aus dem Breakdance für Windmills mit gespreizten und zur Seite ausgestreckten Armen.

Airtrack: Begriff aus dem Breakdance. Bezeichnet die Drehung auf dem Kopf ohne Bodenkontakt der Hände.

Airtwist: Meistens aus dem Flare gestarteter Move. Gemeint ist eine volle Drehung des Körpers ohne Bodenkontakt.

aka: also known as / as known as = auch bekannt als

AL Magazin: italienisches HipHop-Magazin

Aleksey: Rapper aus Braunschweig

All City: Begriff aus dem Writing. Bezeichnung für einen Writer, dessen Werke im gesamten Stadtbild zu sehen sind..

Amok: Writer aus Berin. Einer der bekanntesten Writer aus Berlin und seit 1985 aktiv. Mitglied der Crews: SOS, GSG, TMH und 156. Amok galt zu Beginn der 90er in Berlin als King, und ist auch heute als einer der "ganz Großen des Writing" in Berlin zu bezeichnen und hat viel zum Aufbau der Writing-Kultur beigetragen. Er setzte sich 1992 zum Bedauern der Commuinity offiziell zur Ruhe.

Anarchist Academy: eine deutsche Crew, gegründet 1992. Fällt insbesondere durch ihr großes politisches Engagement auf. Sie versteht Hiphop als Medium für gesellschaftspolitische Fragestellungen und Kritik und kooperiert mit diversen Punk- und Hardcoregruppierungen.

Apollo Bistro: Veranstaltungsort im englischen Manchester, machte sich seinen guten Namen als Pilgerort für Bboys und Flygirls durch die dort veranstalteten Breakdance-Battles.

Applejacks: Bezeichnung für einen wesentlichen Move zur Herausforderung eines anderen Breakers zum Battle. Dabei steht der Breaker auf beiden Beinen, läßt sich nach hinten auf die Handflächen fallen und streckt ein Bein in die Luft, springt zurück auf ein Bein und wiederholt diesen Bewegungsablauf.

Armand van Helden: DJ und Produzent aus Boston (USA), in New York City seßhaft. Der mit HipHop aufgewachsene Van Helden beschäftigt sich seit Anfang der 90er Jahre mit House-Musik und ist eine internationale Größe in der Techno-Szene. Als 1997 Techno zu seiner ersten Talfahrt antrat, besann er sich auf seine Roots und veröffentlichte mehrere Bigbeat-Singles und das "Sample Slaya"-Album auf AV8 Records.

Arrested Development: Alternative HipHop-Band aus Atlanta in Georgia (USA). Mitglieder: Speech (Todd Thomas), Gründer/Produzent/MC; Headliner (Tim Barnwell), DJ; Montsho Eshe (Temeica Gaither), Tän-zer; Dionne Farris, Sängerin; Rasa Don (Donald Jones), Schlagzeuger/MC; Baba Oj, Spiritueller Ratgeber und Aerle Taree (Taree Jones), Cousin von Speech: Tänzer/MC/Poet/Stylist. Debutalbum "3 Years, 5 Months, and 2 Days in the Life Of..." (1992). Ihr Musikstil ist sehr facettenreich und brachte Rap einem viel größeren Publikum nahe als es bis dato der Fall war. Ihre 1993 erschienen Single "Revolution" wurde ein Welt-Hit und ist auch in Spike Lee's Film "Malcom X" zu hören. Sie unterstützen ebenfalls die afrozentistische Bewegung in den USA. 1994 veröffentlichten sie ihr zweites Album "Zingalamaduni" mit etwas weniger Erfolg und lösten sich 1995 auf.

Arrows: Begriff aus dem Writing; Bezeichnung für Pfeile.

Arthur Baker: Produzent aus New York City (USA)

Artifacts: HipHop-Gruppe aus Newark, New Jersey (USA). Mitglieder sind: Tarne One, El Da Sensai und DJ Kaos. Ihr 1994 veröffentlichtes Debutalbum "Between a Rock and a Hard Place" sorgte unter den Hiphoppern für Aufregung. Vor allem der Track "Wrong Side Of Da Tracks" fand bei ihnen Anklang, da er an die Writer-Vergangenheit der beiden MC's anspielt und so Graffiti nach langer Zeit wieder ins Rampenlicht gerückt wurde. 1996 Single "Art Of Da Tracks", 1997 Veröffentlichung der LP "That's Them".

ASCAP: Abkürzung für American Society Of Composers, Authors And Publishers, der ersten amerikanischen Urheberrechtsgesellschaft zum Schutze der Künstler und deren Werke (ähnlich der deutschen GEMA).

Ass: Übersetzt Arsch. Kommt aber meistens in englischen Texten vor bzw. Tracks

Assassin: steht im Englischen für "Attentäter" oder "Meuchelmörder" wird aber von "Assassine" abgeleitet, das der Begriff für unerkannte Mörder im Mittelalter war.

Atlantic Records: Plattenfirma aus den USA, 1948 gegründet von Ahmet Ertegun als Label für Jazz, Funk und Soul. 1967 von Warner Bros. gekauft. Die Firma wird oft als Wegbereiter schwarzer Unterhaltung bezeichnet und nahm schon viele Hiphop-Gruppen unter Vertrag.

ATTF: Magazin aus dem Umfeld von Anarchist Academy, setzt sich auch verstärkt mit politischen Themen auseinander.

Attitude: (engl.: "Standpunkt") Synomym für Einstellung.

Auflegen: von "Platten auflegen". Deutsche Bezeichnung für DJing

AV8: Independent HipHop-Label aus New York-Manhattan (USA), wurde gegründet Mitte der 90er Jahre. Bekannte Produzenten bei AV8 waren z.B. der Crooklyn Clan und Armand Van Helden. Das Label ist bekannt für Singleveröffentlichungen im Underground-Hiphop.

Azad: Rapper aus Frankfurt/Main, mit 14 rockte er schon mit A-Bomb, Combad und D-Flame als Cold-N-Locco; 2 Jahre später nennen sie sich Asiatic Warriors; Labelchef von Bozz Music

Veröffentlichung "Alles Absicht" (1992), erschienen im Eigenvertrieb. 1993 die 12" "Kein Kommentar" und die 1995 erschienene Doppel-LP "Wenn hier einer schießt, dann bin ich das". Def Benski ist auch bei zahlreichen Veröffentlichungen anderer Interpreten dabei und beteiligt sich weiterhin an diversen Projekten.

 B-Boy: Ursprünglich der Breakdancer, heute als allgemeine Bezeichnung für die Angehörigen der HipHop-Bewegung.

B-Boy-Character: Begriff aus dem Writing. Damit ist die künstlerische Darstellung eines Bboys gemeint. Wird oft auch für Motive von anderen Hiphop-Figuren verwendet.

B-Boying: Anderes Wort für Breakdance

B-Side The Norm: Leipziger HipHop-Gruppe um Niko Schirmer, bei der auch Cora E mitwirkte. Die Band war auch auf dem Sampler Pio-niermanöver vertreten.

Babu: Begriff aus dem Writing für Bahnbulle, also einem Bundesgrenzschutzbeamten oder Wachschützer.

back spinning: DJ-Technik, bei der die Platte bei aufliegender Nadel manuell zurückgedreht wird

Background: Writing-Bezeichnung für den (gesprühten) Hintergrund eines Graffiti.

Background-Clouds: Begriff aus dem Writing. Bezeichnung für im Hintergrund verwendete Designs in Blasen- oder Wolkenform.

Backgrounding: Begriff aus dem Writing. Ein Graffiti wird zum Hintergrund eines neuen Pieces.

Backjumps: l. Begriff aus der Writer-Sprache, für das Besprühen eines Zuges, der im Bahnhof hält, von der Rückseite aus. 2. Name eines seit 1994 erscheinenden Graffiti-Magazins aus Berlin, herausgegeben von Adrian Nabi. Zu dem zweisprachig (deutsch/englisch) erscheinenden Magazin sind unter gleichem Namen diverse Videos erhältlich.

Backspin: =HipHopmagazin,ähnlich wie die "Juice",nur ohne CD!

Backstage: (engl.: hinter der Bühne) Aufenthaltsräume für die Künstler, die dem Publikum nicht frei zugänglich sind.

Bad: (engl.: schlecht) l. Slang für "gut" oder "geil". 2. ehem. Musik-Magazin, das zu Beginn der 90er Jahre eine der wichtigsten Informationsquellen für deutsche Hiphopper war.

Bad Boy Entertainment: Record Label, gegründet 1993 von Sean Combs (Puff Daddy). Bad Boy Entertainment ist eines der erfolgreichsten Plattenlabel der 90er Jahre

Bag up: Slangausdruck für "von der Polizei erwischt werden" und als Synonym für Geschlechtsverkehr.

Baggy Pants: (engl. - weit ausgeschnittene, ausgebeulte Hose) Die Hose ist in HipHop-Kreisen absolut stilprägend und wird ohne Gürtel getragen. Der Schritt hängt im Extremfall - je tiefer, desto besser - zwischen den Knien. Sie kamen Ende der Achtziger aus den USA nach Deutschland. Ihr stilistischer Ursprung sind US-Gefängnisse, wo Gürtel und Schnürsenkel abgenommen wurden, um Selbstmorde zu verhindern!

Bahamadia: Antonia Reed). Weiblicher MC und Produzentin aus Philadelphia, Pennsylvania (USA). Schon mit 14 Jahren war Bahama-dia als DJ auf Parties tätig und machte sich dann Anfang der 90er Jahre in und um Philadelphia einen Namen als MC. 1993 hatte sie regionalen Erfolg mit dem Stück "Funk Vibe". 1995 hatte sie einen Gast-Part auf Guru's Album "Jazzmatazz Vol.2", 1996 veröffentlichte sie ihre erste Maxi mit dem Titel "Uknowhowwedo" auf Chrysalis Records. 1995 brachte sie dann ihr Debutalbum "Kollage" auf den Markt.

Bananas: l. Bezeichnung für bestimmte Tonabnehmersysteme (hergestellt von Tonar und Stanton), die aufgrund ihrer Form und Farbe Bananas genannt werden. 2. Bezeichnung der Writer für die gelben Regionalzüge in den Niederlanden.

Bando: Writer aus London, der seit 1982 in Paris lebt. Seine ersten Graffitis machte er 1979 in New York. In Paris sprühte er bei der TCA (The Chrome Angles) und lernte dort unter anderem Mode 2 kennen. Außerdem gehört er der CTK (Crime Time Kids) an. Bando hatte in den späten Achtzigern einen großen Einfluß auf andere Writer, besonders in Amsterdam, aber auch in Deutschland (München, Düsseldorf etc.).

Barrels: Begriff aus dem Breakdance für Windmills, bei denen man die Arme vor seinem Rumpf hat.

Bassdrum: Die Bassdrum ist eines der wichtigsten Instrumente in einem HipHop-Stück, denn sie macht den tiefen, dump-fen Schlag des Beats aus.

Bassline: Die Basslinie (deutsch: Basslauf) ist ein wichtiges Element eines HipHop-Stückes. Es ist eine wiederkehrende Folge von tiefen Tönen, die dem Stück einen satten und voluminösen Klang gibt. Oft hat sie auch einen unterbewußt "antreibenden" Effekt

Bates: Writer aus Kopenhagen, der seit 1984 aktiv ist.

battle: Engl. - Schlacht, Kampf;bezeichnet die künstlerische Auseinandersetzung innerhalb der HipHop-Bewegung, etwa Freestyle-Breakdance oder Graffiti-Battle

Battle Of The Year: Alljährlich stattfindender internationaler Breakdance-Wettbewerb in Deutschland. Seinen Ursprung hat die Veranstaltung in Hannover, wo die Jay Force Crew 1989 eine Hiphop-Jam veranstaltete. Anlässlich dessen knüpften sie Kontakt zu Breakdance-Crews wie JBK und das Battle Squad, woraufhin in den nächsten Jahren Hiphop-Festivals und Bboy-Battles veranstaltet wurden. Mittlerweile wird das ganze von der From Here To Fame GmbH organisiert und durchgeführt und es gibt Vormeisterschaften wie z.B. das Battle Of The South oder das Battle Of The East. Ohne die Unterstützung der Community und dem Engagement von Hiphoppern wie Spaiche, der gemeinsam mit Thomas Hergenröther den inhaltlichen Teil konzipiert, wäre ein Event dieser Art und Größe wohl kaum am Leben zu erhalten, zumal die "Sell Out"-Rufe innerhalb der Hiphop-Szene aufgrund der starken Expansion und der damit verbundenen Kommerzialisierung der Veranstaltung nicht verstummen.

Backpiece: Auf Jacken aufgemalte oder aufgenähte Graffiti auf Leinwand-stoff. Bis Anfang der 90er Jahre unter Writern in Deutschland sehr beliebt

Battle Rock: (auch Brooklyn Rock und Up Rock). Begriff aus dem Breakdance

Battle Squad: Breakdance-Crew aus Deutschland. Mitglieder: Swift, Storm, Emilio und Speedy. Swift und Storm kennen sich seit Mitte der 80er Jahre und zählen zu den bekanntesten Bboys in Deutschland.

Battlemixer: (deutsch: Wettkampfmischpult). Der Battlemixer ist eine sehr kom-pakte und auf das Wesentliche beschränkte Form des Mischpults. Er beinhaltet oft nur zwei oder drei Kanäle und immer einen Crossfader. Ein wesentlicher Vorteil dieser speziellen Mixer-Art ist der geringe Platzbedarf, der ein näheres Zusammenstellen der Plattenspieler ermöglicht und damit dem DJ eine höhere Aktions-Geschwindigkeit unter extremen Battle-Bedingungen ermöglicht

Bay Area Hip-Hop Coalition: (USAmerikanische) Organisation zur Aufklärung der breiten Öffentlichkeit über die Hiphop-Kultur und zur Verbreitung der Grundlagen des Hiphop. Gegründet von Benny B., Hiphop-DJ und Chef des ABB Labels.

BBC: (Bad Boys Crew) Writercrew aus Paris (F). Mitglieder: Ash aus Madrid; Jay One aus Guadaloupe und Skki. Gegründet wurde die Gruppe 1983. Seit den frühen 90ern ist sie auch in Berlin aktiv, wo insbesondere Jay One einigen Einfluß auf die Writerszene hatte.

Beastie Boys: HipHop-Crossover-Band aus Brooklyn, New York (USA). Mitglieder sind: King Adrock (Adam Horrowitz), Mike D (Mike Diamond), MCA (AdamYauch), DJ Double R (Rick Rubin) 1983-1984, DJ Hurricane (Wendell Fite) seit 1984 und Money Mark (Keyboarder). 1981 von Mike D. und MCA gegründet. Zunächst eher eine Punk/Crossoverformation, 1982 veröffentlichen sie ihre 7" EP "Polly Wog Stew" und die Maxi "Cooky Puss" (1983). Nachdem sich Rick Rubin (DJ Double R) in ihre Band aufnahmen, zeigte sich jedoch schnell ihr Fable für Hiphop. Durch Rick's Beziehungen als Mitbegründer des Def Jam Labels verhalf er den Beasties zu einem Plattenvertrag. Auch Def Jam wurde immer populärer und bald trennte sich Rick Rubin von den BB und wurde durch DJ Hurricane ersetzt. 1984 erschien in dieser Formation die Maxi "Rock Hard" und ein Jahr später waren sie Vorgruppe der Madonna Tour "Like A Virgin". 1986 veröffentlichten sie dann ihr weltweit bekanntes Album "Licenced To Ill", aus dem bis heute so gut wie alle Songs als Single-Auskopplungen auf den Markt kamen und einige gecovered wurden, wie z.B. "Fight For Your Right To Party" oder "No Sleep Till Broklyn". Vor allem durch ihre Bühnenshow eregten sie die Gemüter auf der ganzen Welt. Gogo-Girls tanzten halb nackt in Käfigen, riesige Phallus-Symbole und tonnenweise Dosenbier gehörten ebenso dazu, wie ihr pöbelhaftes Auftreten. Durch die wirklich gute Promotion des Def Jam Labels und ihre "Skandale" wurden sie so weltweit bekannt. Über 5.000.000 verkaufte Exemplare machten "Licenced To Ill" zu eienm der bestverkauftesten Platten im Jahre 1986. Im darauf folgenden Jahr gingen sie mit Run DMC auf Welttournee und waren von da an nicht mehr aus der Hiphop-Bewegung wegzudenken. Obwohl sie weiß waren und nicht aus ärmlichen Verhältnissen stammten, stieg ihre Akzeptanz innerhalb der Hiphop-Bewegung ständig. Nach der Tournee verstritten sie sich mit Def Jam und setzten sich zunächst in New York (USA) zur Ruhe. 1988 erschien ihr Album "Paul's Boutique" bei Capitol Records. Interessant ist, daß auf dieser Veröffentlichung die musikalische Mutation der Beastie Boys von den "weißen Schreihälsen" zu den "weissen Jungs mit Funk" sehr gut zu hören ist. Die A-Seite greift ihren bisherigen Stil auf, auf der B-Seite sind schon deutlich die "neuen" Beasties zu hören, mit viel Funk und ruhigeren Parts. Schon bald darauf gründeten sie das Grandroyal Label und brachten 1992 das Album "Check Your Head" auf den Markt. Danach gingen sie abermals auf Tour und MCA begann sich mit dem Buddhismus zu beschäftigen, was für eine wesentlich entschärfte Bühnenshow sorgte und in den folgenden Jahren Videos und Songs stark beeinflußte. 1994 erschien dann ihr "Ill Comunication"-Album, das nicht zuletzt wegen des von Spike Jonze inszenierten "Sabotage"-Videos alle Rekorde brach. Ebenfalls 94 veröffentlichten sie das Album "Some Old Bullshit", das die älteren Stücke der BB enthielt und eher als Hardcore-Album zu bezeichnen ist. Auch die 1996 erschienene EP "Aglio E Oglio" ist sehr Gitarrenlastig und in der Öffentlichkeit wenig bekannt. MCA trat in diesem Jahr zum tibetischen Buddhismus über und Mike D. konzentrierte sich verstärkt auf seine Clubwear-Firma X-Large und das Grandroyal Label. Die Beasties begannen 1997 dann mit den Aufnahmen zu ihrem 1998 erschienen Album "Hello Nasty", das nun mit weniger Gitarren und dafür mit mehr Dub und Soundeffekten zu einem großen Verkaufsschlager avancierte. Ihre Musikvideos erfreuen sich sehr großer Beliebtheit, "Intergalactic" lief schon Wochen vor Erscheinen der Platte auf allen großen Musiksendern rund um die Uhr. Ebenfalls zu dieser Zeit entstand auch die Internet Domäne der Beastie Boys, auf der seither des öfteren exklusiv neue Remixe und Stücke der Band im MP3- oder Real-Audio-Format erscheinen, meist verbunden mit Benefiz-Events für die Befreiung Tibets.

Beasty Boys Magazin: Graffiti-Magazin aus Hamburg.

Beat: Engl. - Schlag;bezeichnet den einzelnen Taktschlag, ein 4/4 Takt besteht also aus vier Beats. Das Tempo eines Stückes wird in Beats Per Minute angegeben und liegen meistens zwischen 80 und 100.

Beat Juggling: Begriff aus dem DJing. Durch rythmisches Vorwärtsscratchen mit einer Bassdrum oder Snare erzeugter Beat. Um das Zurückdrehen der Platte nicht zu hören, benutzt der DJ den Crossfader des Mischpults zum Ausblenden, und beim Vorwärtsdrehen zum Einblenden der Sounds.

Beatbox: Gerät zur Beat-Erzeugung. Die Beatbox hat einzelne Beats gespeichert, die beliebig kombiniert und abgespielt werden können, wir auch zu einem Rap mit der dem Mund gemacht

BeatJunkies: DJ Crew aus Los Angeles, Kalifornien (USA). Gegründet zu Beginn der 90er Jahre von J-Roc aus Los Angeles und Curse. Sie wurden durch zahlreiche Mixtapes wie z.B. "Worldwide Mix Tape" und ihre Auftritte bei DJ-Battles bekannt. Mitglieder sind: J-Roc, Curse, DJ Rhettmatic, Melo D2, Symphonie 2 und Babu. Sie sind Bekannte der Invisibel Scratch Picklz, deren Mitglied D-Styles ehemals zu ihnen gehörte.

Beatnuts: HipHop-Musik Produzententeam und Rapper aus New York-Queens (USA). Mitglieder sind: Psycho Les (Lester Frenandez), Produzent und MC: (Junkyard) Juju (Jerry Tineo), Produzent und MC: (Kool Ass) Fashion (Berntony Smalls), MC, seit 1995 Solo unter dem Namen AI Tariq. Angeblich entdeckten die Jungle Brothers sie Ende der 80er Jahre und liessen sich unbestätigten Gerüchten zufolge den Hit "Straight Outta Jungle" von ihnen produzieren. Stilistisch gesehen sind die Beatnuts-Produktionen sehr basslastig und funky, so die Stücke für Interpreten wie Monie Love, Chi Ali, MC Lyte, Naughty By Nature und Ice T. 1993 erschien die erste eigene EP mit dem Titel "Intoxicated Demons", im darauf folgenden Jahr das Album "Beatnuts" (Relativity Records). 1997 erschien dann ihre zweite LP mit dem Titel "Stone Crazy", die wegen ihrer gewaltverherrlichenden und sexistischen Texte in den USA für viel Unmut sorgte, trotzdem aber durch seine fetten Beats und Sounds überzeugen konnte.

Beats and Lyrics: Gelegentlich verwendete Bezeichnung für HipHop-Musik

Beatschmidt: Breaker aus Dessau, einer der Pioniere des Breakdance in der DDR.

Beatstreet: USAmerikanischer Spielfilm aus den frühen 80ern, der die New Yorker Hiphop-Bewegung inhaltlich aufgreift. Sorgte durch Fernsehausstrahlungen in Deutschland, vor allem in der DDR (dort wurde er als "Abschreckung" gezeigt) für ein Anrollen der ersten Hiphop-Welle.

Bebop: Mitte der 40er Jahre von Dizzy Gillespie kreiiertes Wort als Bezeichnung für die schnelle und hektische Form des Jazz. Bekannte Bebop-Interpreten sind beispielsweise Monk, Charlie Parker und Kenny Clarke

Becks Town: gemeint ist Bremen, mit seinem weltbrühmten Bier

beef: Beef ist in der Hip Hop sprache mit streit zu übersetzen.

Bellymills: Begriff aus dem Breakdance. Ähnlich einer Windmill, nur sich auf dem Bauch, nicht auf Kopf oder Hand drehend.

Belmont Park: Parkanlage in New York, wichtiger Austragungsort für Breakdance-Battles während der 70er und 80er Jahre.

Belton: Farbspray-Marke, hergestellt von der Peter Kwasny AG. Sehr beliebt unter Sprühern, wegen ihrer hohen Deckkraft, der geringen Lautstärke beim Sprühen und des satten und breiten Sprüstrahls (insbesondere unter Verwendung sog. Fatcaps). Chromsilber und Hitzerot aus dem Hause Kwasny waren lange Zeit die angesagtesten Farben, da sie auch auf dreckigen und korrosierten Flächen optimal decken.  

Benztown: auch Stuggitown, gemeint ist Stuttgart 

Berlin: Deutschlands Haupstadt ist eine der "Spätzünder" was Graffiti in Europa angeht. Bis Ende der 80er Jahre blieb das Stadtbild weitgehend verschont, Graffitis entstanden hauptsächlich auf der Mauer. Der ostteil der Stadt war in Ermangelung guter Sprühdosen sogut wie graffitifrei. Das änderte sich rapide mit der Öffnung der Grenze. Seitdem ist Berlin weltweit bekannt für seine Streetbombings, Trains und Pieces an den Lines. Durch große Hall of Fames wie z.B. der Mauerpark und die Eastsidegallery entwickelte sich zudem ein große und qualitativ hochwertige Legal-Szene. Immer mehr Hiphop-Läden eröffneten und die SWAT-Posse entstand. Namen wie Spaiche, Kai Eikermann, TDB (Tod Durch Breakdance), Wedding B-Boys, Funky Grossangriff und Flying Steps sind heute in ganz Deutschland ein Begriff. Zu den derzeit aktivsten Vertretern der Berliner Rap-Musik gehören unter anderem: Muckemob, Razzia, Kool Savas mit seinen Projekten MOR und Berlin Maskulin, The Harlekinz, Mikrofonkontrolle, The Specialists, Gauner und die Köpenicker KHS. 

Bertelsmann Music Group: (BMG) Bertelsmann ist einer der weltweit größten Medienkonzerne. Die Bertelsmann Musikgruppe hält große Anteile an Firmen wie z.B. RCA, MCA Records, Arista, Bad Boy Entertainment, Jive/Zomba Records, La Face Records, Loud Records etc

BFM: Writercrew aus Berlin. Mitglieder sind Hopsa, Kadeh, Fist, Gel, Kamel, Karoy, Wise.

Bgirl: Das weibliche Äquivalent zum Bboy. Auch Flygirl genannt.

Bhudda: Begriff aus dem Breakdance, gemeint ist ein Move ähnlich dem Ufo, wobei sich jedoch die Knie zwischen den Armen befinden und keinen Bodenkontakt haben.

Biatch: =Schlampe,nur mit nem a hehe,soweit ich weiß hat "Snoop Dogg" das Wort erfunden!

Bifi: Begriff aus dem Writing, ursprünglich aus Berlin, meint einen Angestellten der Bahn.

Big Apple: Synonym für New York City

Big Beat: 1. Mitte der 90er aus Triphop entstandener Musikstil, der Hiphop sehr ähnelt, jedoch meist ohne Raps und Scratches auskommt. 2. Hiphop und Swingbeat-Label von Atlantic Records. Bekannte Interpreten bei Big Beat sind z.B. Mad Skillz oder die Artifacts.

Big Daddy Kane: (Antonio Hardy),Rapper aus NY-Brooklyn (USA). Seit Anfang der 80er als DJ aktiv und enger Bekannter von Biz Markie. Schrieb die Texte für Biz Markie und Roxane Shante und begleitete Roxane als DJ. Erst 1987 veröffentlichte er seine eigene Single "Raw" bei Cold Chillin Records. 1988 dedutierte er dann mit dem Album "Long Live The Kane". Weitere Veröffentlichungen: 1989 LP "It's A Big Daddy Thing", 1990 LP "Taste Of Chocolate", 1991 LP "Prince Of Darkness", 1993 LP "Looks Like A Job For..." und 1994 "Daddy's Home" (MCA Records). Mehrer Tracks zu Spielfilmen wie "Juice" und "Posse".

Bild: Begriff aus dem Writing , Anderes Wort für Piece.

Bill: slang für (100-)Dollar Banknote.

Billboard: International wichtiges Musikmagazin. Bekannt wurde das 1985 zum erstenmal erschienene Magazin durch die wöchentliche Liste der Musik-Bestseller - HOT 100 genannt. Heute ist es eine der einflußreichsten Zeitschriften der Musikbranche, ein Artikel im Billboard kann durchaus über das up oder down eines Interpreten entscheiden. Darüber hinaus bietet Billboard diverse Fortbildungslehrgänge und Dienstleistungen für Musiker und Angestelte der Musikindustrie an.

Billboard Charts: HOT 100, allwöchentliche Auflistung der bestverkauftesten Tonträger im Billboard-Magazin.

Bio: l. Writer aus New York, der seit 1980 aktiv ist. 2. Abkürzung für Biografie.

Bisaz: Writer aus Berlin, Mitglied der Crews SOS und GHS, aktiv seit Ende der 80er Jahre. Bekannt geworden durch sein enormes Trainbombing.

Bitch: Sclampe aber in Deutschland wird Bitch als allgemeines Wort der verachtung genutzt für männliche wie auch weibliche Personen

Bitchmove: Szeneausdruck für ein feiges, unangebrachtes Verhalten.

biten: etwas nach machen- texte klauen

biter: Eine Person, die Breakdance-Moves, Graffiti Pieces, Rap Styles o.ä. kopiert und als eigene Entwicklungen ausgibt, also ein Schwindler.

Biz Markie: (Marcel Hall), MC aus New York (USA). Ist seit Anfang der 80er MC, DJ und der Beatbox mächtig (The Human Beatbox). Bekannt wurde er hauptsächlich durch seinen Eintritt in die Juice Crew und seinem Gastrap in Roxanne Shante's Song "Def Fresh Crew". 1986 brachte er die EP "Make The Music With Your Mouth Biz", produziert von Marley Marl auf den Markt. Sein erstes Album "Goin' Off" erschien 1988. Bereits 1989 kam die zweite LP mit dem Titel "The Biz Never Sleeps" heraus. Es wurde genau wie die ebenfalls 89 erschienen Single "Just A Friend" mit Platin ausgezeichnet. 1991 erscheint das Album "I Need A Haircut" auf dem sich das Lied "Alone Again" befindet. Markie hatte hierfür den Teil eines Stücks von Gillbert O' Sullivan gesampelt und wurde vor Gericht schuldig gesprochen, Kopierrechte verletzt zu haben. Warner Bros. mußte daraufhin alle Kopien vom Markt nehmen. Etwas später wurde die LP (ohne "Alone Again") neu aufgelegt

Black Moon: Hiphop-Formation aus NY-Brooklyn. Mitglieder: Buckshot Shorty (Kenyatta Blake), The 5 Ft Accelerator und DJ Evil Dee (Eward Dewgarde). Black Moon war die erste Gruppe aus der Boot Camp Clik, die einen Plattenvertrag bekam (Nervous Records). Ihre erste Single hieß "Who Got Da Props" und darauf folgte 1993 die LP "Enta Da Stage". Zu diesem Zeitpunkt waren sie eine der beliebtesten East-Coast-Bands. 1994 lösten sich Black Moon offiziell auf. Hiernach erschienen noch die Single "Heads Ain't Redee" und eine Compilation mit B-Sides, bis dato unveröffentlichten Songs und Remix-Tracks (1996).

Black Patty Recordings: 1927 von J. Mayo Williams gegründetes Jazz-und Blues Label.

Black Sheep: HipHop-Duo aus New York City (USA). Die Mitglieder sind: Mista Lawnge (William Mc Lean) MC, Produzent und DJ sowie Dres (Andres Titus) MC und Produzent. 1991 erschien ihr Debutalbum "A Wolf In Sheeps Clothing" bei Polygram. 1994 dann ihr zweites Album "Non Friction"

Black Swan Recordings: 1921 von Dr. Harry Pace gegründete Plattenfirma für Blues und Jazz, wurde schon 1924 wieder geschlossen.

Black Watch: USAmerikanische Organisation der Black Panther Party zur Überwachung der Arbeit von Polizisten. Sollte zur Eindämmung der brutalen Übergriffe von Polizisten auf Afroamerikaner dienen.

Blackbook: Persönliches Skizzenbuch, das die Geschichte des Writers und seine Style-Entwicklung (Sketches) dokumentiert. (

Blade: l. Rapper aus London, der armenischer Herkunft ist. 2. Writer aus New York, seit Mitte der 70er Jahre als Trainbomber aktiv, einer der Erfinder des Western Styles. Ist auch für seine Bubble Styles bekannt.

Blahzay Blahzay: HipHop-Duo aus NY-Brooklyn (USA). Mitglieder: Outloud, MC und DJ P.F. Cuttin', DJ und Produzent. Seit Mitte der 80er aktiv und bekannt geworden durch diverse Tapeveröffentlichungen beim Tape Kingz Lable. 1996 Debutalbum "Blah Blah Blah" (Mercury Records), mit den Singleauskopplungen "Pain I Feel" und "Danger".

Bling: Erfolgreich, sehr wohlhabend, sichtlich reich.

Bling Bling: Ein Synonym für teuren Schmuck, meistens von Hip-Hop Artists getragen.

block party: Die ursprünglich von den DJs veranstalteten HipHop-Parties. =>Jam.

Blockbuster: Bezeichnung aus dem Writing. Gemeint sind große, gut lesbare Buchstaben. Meist werden Blockbuchstaben verwendet

blunts: Tabakblätter zum Selberdrehen von Kräutermischungen

BMI: Abkürzung für Broadcast Music Inc., Amerikanische Gesellschaft zum Schutze von Urheberrechten, ähnlich der Deutschen GEMA. Konkurenz der ASCAP

boasting: Engl. - angeben, prahlen, auch bragging;Textgenre im Rap, in dem ein Gegner angegriffen wird. Dem Rapper des Stückes geht es darum, seine Qualitäten in Style, Skillz und Flow unter Beweis zu stellen.

Bomb-Squad: Produzenten-Team aus New York City (USA). Mitglieder: Hank und Keith Shocklee, Eric "Vietnam" Saddler und Chuck D (Carlton Ridenauer) von Public Enemy. Produzierten Tracks für Ice Cube, Public Enemy, Leaders Of The Newschool und 7A3

Bomben: auch Bombing. Begriff aus dem Writing. Gemeint ist das schnelle und illegale besprühen von Flächen. Trainbombing bezeichnet das Sprühen auf Zügen, Streetbombing das Sprühen an besonders auffälligen und für den Writer gefährlichen Orten im innerstädtischen Bereich. Motionbombing meint das Besprühen eines Zuges, während er am Bahnhof hält. Oft steht hier Quantität im Vordergrund.

Bomber: l. Begriff aus dem Writing. Bezeichnung für sehr aktiven Writer, der keine Gefahren bei der Ausübung seiner Arbeiten scheut. 2. Writer aus Frankfurt/Main, der seit 1988 aktiv ist. Mitglied der FBI (Fabulous Bomb Inability), GBF (Gummibärchenfront), SAA, GHS, TRD und NYC. Einer der in Deutschland erfolgreichsten Aerosol-Artisten. 3. Graffiti-Magazin aus Nijmegen (NL), erscheint seit 1988.

Bone Thugs-N-Harmonie: HipHop-Gruppe aus Cleveland, Ohio (USA). Mitglieder: Bizzy (Charles Scruggs), Lazie (Steve Howse), Krazyie (Anthony Henderson), Flesh (Stanly Howse) und Wish (Byron MC Cane). 1993 lernten sie Eazy E. kennen, der sie zu Ruthles Records brachte. Dort veröffentlichten sie 1994 die EP "Creepin' On Ah Come Up" und 1995 ihr erstes Album mit Titel "E. 1999 Eternal", daß sich über 5.000.000 mal verkaufte. Ihre Single "Tha Crossroads" ging als die am schnellsten steigende Veröffentli-chung seit Bestehen der Pop-Charts in die Musikgeschichte ein und brach somit einen von den Beatles aufgestellten Record. 1997 erhielten sie den Grammy Award für die beste Rap Gruppe und den Soul Train Music Award für das beste Video ("Tha Crossroads").

Boo: Sehr enger Freund; Busenfreund

Boo-yaa: Slangausdruck. 1. Synonym für unglaublich gut. 2. Kurzform von Boo Yaaka, dem Sound einer Shotgun. 3. Synonym für Marihuana.

Boogie Down: Slang-Bezeichnung für die Bronx, ein Stadtteil von New York. Inoffizieller Geburtsort des Hiphop.

Boogie Down Productions: 1986 gegründete HipHop-Crew aus New York City (USA). Ursprüngliche Mitglieder: KRS One (Lawrence "Kriss" Parker"), DJ, MC und Produzent (der seinen Namen aus seiner Zeit als Writer behielt) und Scott La Rock (Scott Monroe Sterling) RIP, DJ und Produzent. Sie lernten sich kennen, als Scott Bewährungshelfer für KRS wurde, der wegen des Verkaufs von Marijuana verurteilt worden war. Schnell entdeckten sie ihre gemeinsame Vorliebe für Hiphop und schufen mit ihren gemeinsamen Produktionen Meilensteine des Hiphop. Ihre erste Single erschien 1986 und hieß "Crack Attack", im selben Jahr ihr Album "Criminal Minded" (B-Boy Records). BDP fielen vor allem wegen ihres harten und minimalistischen Musik-Stils auf, verbunden mit politischen Texten. Am 26.04.1987 wurde Scott La Rock von einem Fenster aus erschossen bei dem Versuch einen Streit zwischen zwei unbekannten Personen zu schlichten. Trotz dieses schmerzlichen Verlusts machte Kriss weiter. Zunächst erschien die Doppel-LP "A Man And His Music", auf der sich sämtliche von Scott produzierte Tracks und Remixe befinden. KRS schließt einen Vertrag mit Jive Records und veröffentlichte dort alle folgenden Platten. 1988 war dies die "By All Means Necessary"-LP, die noch stark an Scott La Rock's Stil erinnert. KRS konzentrierte sich nun mehr auf seine politisch und rethorischen Fähigkeiten und bezeichnet sich selbst als Lehrer. Auf seiner 1989 erschienen LP "The Blueprint of Hiphop" zitiert er oft schwarze Führer und Denker, wie z.B. S. Carmichael (der Begünder der "Black Power"-Bewegung) und Marcus Garvey und setzt sich radikal für eine Emanzipierung der Afroamerikaner ein. BDP vergrößerte sich, neue Mitglieder waren: D-Nice (Derrick Jones), Ms. Melody (Ramona Parker), D-Square (Dwayne Sumal), Harmony (Pamela Scott), DJ Jazzy Jay (Jason Byas), Kool DJ Red Alert, Sidney Mills, Scottie Morris und KRS' Bruder DJ Kenny Parker. 1990 erschien das Album "Edutainment". Nach dem Album zerfiel die Gruppe, als Scottie Morris zusammen mit D-Nice versuchte, von KRS One die Hälfte der Rechte von BDP einzuklagen. 1992 erschien dann die LP "Sex And Violence". Hiernach erschienen Alben nur noch unter dem Namen KRS One, BDP existiert aber heute noch und versteht sich mehr als Posse, denn als Musik-Gruppe.

Boogie-Woogie: In den 20er Jahren entstandener Musik-Stil, ursprünglich als reiner Pianostil entstanden, später eher als schneller Offbeat-Blues-Stil zu beschreiben.

Boomerang: Begriff aus dem Breakdance. Hierbei sitzt der Bboy mit gespreizten und ausgestreckten Beinen auf dem Boden und bewegt seine Arme zwischen diesen. Er hebt seinen Körper an, berührt nur noch mit den Händen den Boden und beginnt sich um die eigene Achse zu drehen.

Boomy: Hiphop-Magazin aus Ostdeutschland. Erstmals 1993 erschienen. Der Name ist eine Anlehnung an "Bummi", ein Kindermagazin aus der DDR.

Boot Camp Clik: (BCC) 1993 gegründete HipHop-Verbindung von Gruppen wie Black Moon, Heltah Skeltah, Smif-N-Wessun (heute Cocoa Brovaz), Da Beatminerz, O.G.C. und Representativz. 1997 erschien unter diesem Namen die LP "For The People" (Duck Down/Priority Rec.).

bootlegg: auf deutsch "schmuggeln" im entfernten sinn auch "klauen" oder "stehlen" (added by johnsen)
Bootlegs: Livemitschnitte von z.B. Battles, wurden vorallem früher gemacht, bevor es Rap auf Platten gab, also vor 'Rapper's Delight'


Boston Crab: Bezeichnung aus dem Breakdance für einen Crab, bei dem die Beine weit gespreizt sind, der Körper derweil aufge-richtet ist.

Bounce: Emgl. Bounce - Hüpfen/Springen ist die Bezeichnung auf jemaden herumzuhacken oder eben zu Springen

Bounty Killer: (Rodney Basil Pryce), Dancehall DJ aus Jamaika. Veröffentlichte folgende Alben: "Roots, Reality & Culture" (1992), "Down In The Ghetto" (1994), "Face To Face" (1994), bis dato alle bei Jammy Records. 1995 erschien das Bootleg "No Argument" 1996 das Album "My Experience" auf TVT Records, bei dem er mit Hiphop-Größen wie z.b. Busta Rhymes, den Fugees und Jeru The Damaja.

Bozz-Music: Sublabel bei Universal ---von Azad Künstler: Jonesmann, STI, Warheit..............*pza*

BPM: Abkürzung für "Beats per Minute", Maß für die Geschwindigkeit eines Musikstücks

Brand Nubian: HipHop-Gruppe aus New York City (USA). Mitglieder: Grand Puba (Maxwell Dixon, der die Gruppe nach dem ersten Album 1991 verließ), Lord Jammar (Lorenzo DeChalus), Sadat X (Derrick Murphy), DJ Alamo der zusammen mit Grand Puba ging und DJ Sincere. 1991 erschien das Debütalbum "All For One" auf Elektra. Ein Jahr später erschien dann (ohne Grand Puba) die LP "In God We Trust". 1994 dann das Album "Everything Is Everything" (Elektra). 1998 kam Puba dann erneut dazu und sie brachten die LP "Foundation" auf den Markt.

Break: bezeichnet innerhalb der Rap-Musik Stellen, in denen die Musik reduziert und dadurch die Rap-Stimme hervorgehoben wird.Auch scratches

breakdance: Tanz der HipHop-Kultur, der durch roboterartige Bewegungen gekennzeichnet ist, und die spektakuläre und akrobatische Form des tänzerischen Scheinwettkampfs. Bekannt geworden ist Breakdance durch die sogenannten Headspins, wenn sich die Tänzer im Kopfstand um ihre Körperlängsachse drehen =>Move.

Breaker: Synonym für einen B-Boy, einen Breakdancer.

Broken Glass: Breaker Crew aus Manchester (GB). (

Bronco: Begriff aus dem Breakdance. Hierbei springt der Bboy zunächst von seinen Füßen auf seine beiden Hände und wiederholt diesen Bewegungsablauf. Diese Bewegung erinnert an ein sich aufbäumendes Pferd, daher der Name.

Brooklyn Rock: (auch Battle Rock und Top-Rock), siehe Up-Rock.

Brother: (engl. Bruder), auch Bro, wird im Hiphop für Afroamerikaner benutzt, ebenso nennen sich die Mitglieder einer Posse oder Crew Brothers. In Deutschland ist auch der Begriff Brüder geläufig.

Buback-Tonträger: Hamburger Label, bekannt durch den 1993 erschienenen Sampler "Kill The Nation With A Groove"

Bubblestyle: Begriff aus dem Writing, gemeint sind simple, wie aufgeblasen wirkende Buchstaben. Phase 2 und Blade aus New York (USA) gelten als Erfinder dieses Styles. Oft werden ThrowUps in Bubblestyle gesprüht, da dieser meist ohne großen Zeitaufwand erstellt werden können (Gesetz der Kürze).

Buchstaben: Begriff aus dem Writing. Grundelement des Writing, wobei die Kunst in der Formung der Buchstaben liegt. Ramelzee (Writer aus USA) beschrieb es einmal so: "Die Befreiung der Buchstaben von der Erfindung des Buchdrucks durch Gutenberg".

Buff: Begriff aus dem Writing; (engl. "Polierscheibe") Bezeichnung für das Entfernen von Graffitis oder der Anlagen hierfür. Oft wird auch ein Überstreichen von Grafitis (z.B. auf Zügen Dortmunds während der 90er) als Buff bezeichnet

Buffen: Das Entfernen von Graffitis (nicht nur auf Zügen) wird buffen genannt. In New York wurde 1974 mit dem systematischen Reinigen von besprühten Zügen begonnen. Kommt ein Verkehrsverbund nicht mehr mit dem Buffen nach, so bezeichnet man das System als "gesprengt".

Bullen: Umgangssprachliche Bezeichnung für Polizisten und Bundesgrenzschutzbeamte.

Bumrush: l. Bezeichnung für das gewalttätige Eindringen in eine Veranstaltung zusammen mit einer Gruppe von Leuten, die das Ziel haben, sich das Eintrittsgeld zu sparen. 2. Wenn jemand von einer großen aufgebrachten Menge verprügelt wird, wird dies auch "to bumrush" genannt.

Bundesgrenzschutz: Deutsche Bundespolizei. Neben der Sicherung der Staatsgrenze übernimmt der Bundesgrenzschutz auch bahnpolizeiliche Aufgaben und ist damit der einzige staatliche Wachschutz für eine Aktiengesellschaft. 1999 wurde erstmals darüber diskutiert der DB diese Leistungen in Rechnung zu stellen. Ebenfalls zum BGS gehören die seit 1986 vielerorts gegründeten Sonderkommisionen zur Bekämpfung der Graffiti-Subkultur. Wegen brutaler Übergriffe auf Unschuldige und Minderjährige, sowie mangelnder Erfolge in vielen Städten bereits wieder aufgelöst (z.B. 1997 in Düsseldorf).

Bunkern: Begriff aus dem Writing. Gemeint ist das Horten oder Verstecken von Sprühdosen

Bunny Rock: Begriff aus dem Breakdance, gehört zu den Flares. Der Bboy bewegt sich hüpfend im Kreis, hierbei bleiben die beiden Beine des Tänzers gespreizt und gestreckt

Burner: Begriff aus dem Writing. Ein besonders gutes Bild, daß auch noch Jahre später als einzigartig und/oder besonders gut angesehen wird. Ursprünglich Bezeichnung für einen sehr guten Wildstyle-Train.

Burning Moves: Breakercrew aus Niedersachsen, die zur Jay Force Posse gehört.

Business: wörtlich übersetzt Geschäft

Busta Rhymes: (Tahiem Smith) Rapper aus Long Island, New York (USA). Ursprünglich Mitglied der Gruppe "Leaders Of The Newschool", seit 1993 diverse Solo-Veröffentlichungen, 1996 sein erstes Soloalbum "The Comming" (Elektra Records), das über 1.000.000 mal verkauft wurde, mit der Singleauskopplung "Woo Ha!", die zu einem hymnenartigen Hit wurde. Busta ist seitdem für seinen verrückten Rapstil weltweit bekannt. 1997 erschien seine zweite LP "When Disaster Strikes", die sich nicht minder erfolgreich verkaufte. Busta hat seitdem zahlreiche Gastauftritte bei Hiphop-Größen absolviert und wurde von vielen Rappern unereicht kopiert.

busten: jemanden hinter schloss und riegel setzen. Eigentlich Writersprache aber von mir höchstpersönlich in einen rap verfast

Buster: heißt soviel wie "Weichei"

Buyaka: aus Jamaika stammender Ruf, der das Geräusch einer Schusswaffe imitiert.

C
C A N: Nict eine spraydose sondern ein aufsatz der sraydose! man kann sie wechseln um entweder dick linien oder dünne zusrayen!

CAF: Writergruppe aus Ostberlin, die 1991 von Duke und Steak gegründet wurde. Später kamen Kadeh, Birne, Quest, Roscoe, Razzia, Space, und weitere hinzu. Sind in Train- und Linebombing, sowie legal aktiv.

Can: Sprühdose für Grafitti

Can 2: Writer und Breaker aus Budenheim bei Mainz, der seit 1984 aktiv ist. Mitglied der Crews TDF (The Def Stars) und VOB (Vision Of Brotherhood). Bekannt für seine Charakter, die er meist ohne Fadings (fließende Farbübergänge) schattiert.

Cannonball: Begriff aus dem Brakedance, hierbei legt der Tänzer seine Arme um die angewinkelten Beine.

Canvas: Engl. Bezeichnung für Leinwand.

Cap: l. Beriff aus dem Writing. Sprühaufsatz für Dosen, erhältlich in verschieden Größen und Strichbreiten. Der New Yorker Sprüher Superkool entdeckte zu Beginn der 70er, daß man mit verschiedenen Caps auch verschiedene Effekte erzielen konnte. So unterscheidet man zwischen Standardcap (das mit der Dose zusammen ausgelieferte Cap), Fatcap (sehr breiter Strich), Skinnycap (sehr schmaler Strich) und Softcap, oft auch Outlinecap genannt (ermöglicht eine langsamere Strichführung und feinere Fadings). In den 80er Jahren wurden Caps von anderen Sprühdosen, wie z.B. Backofenspray oder Unterbodenschutz verwendet, heute sind sie frei erhältlich. Eine besonderer Trend zu dieser Zeit waren auch die Nadelcaps, ein Standardcap in das vorne in die Düse eine Injektionsnadel gesteckt wurde um so einen unter 1cm breiten Strich sprühen zu können. 2.Writer aus New York, 1981-1987 ThrowUp-King auf der Subway, bekanntgeworden durch sein rücksichtsloses Bombing und das Crossing anderer Pieces. 3. Kürzel für Baseballcap (Baseballvereins-Mütze).

Capitol Records: 1942 gegründete Plattenfirma, die seit 1956 zu EMI gehört. Zu den größten Erfolgen der Firma gehören Acts wie Frank Sinatra (RIP), die Beach Boys, und die Beatles, aber auch Bands wie die Beastie Boys.

Capoeira: Berührungsfreie, verbotene Kampftanzform afrobrasilianischer Sklaven zum versteckten Trainieren von Verteidigungs- und Angriffstech-niken in Begleitung von Trommeln und Gesang. Sie war bis 1930 verbo-ten und gehört zu den Wurzeln des Breakdance und der Hiphop-Musik.

Capone'N'Noreaga: MC-Duo aus Queens New York City (USA), bestehend aus Capone (Kiam Holley) und Noreaga (Victor Santiago). 1997 veröffentlichten sie ihre Debutsingle "T.O.N.Y." und das Album "The War Report" (erschienen bei 25 To Life/Penalty Rec.). Produziert wurden sie von Leuten wie Lord Finesse, Marley Marl und anderen.

Cartagging: Begriff aus dem Writing. Gemeint ist das verwenden von Vans, LKWs und Lieferfahrzeugen als Untergrund für Graffiti. In New York entstanden und auch in den europäischen Metropolen wie Amsterdamm, Paris etc. sehr beliebt. PKW werden nicht besprüht (außer bei Auftragsarbeiten).

Cash Crew: HipHop-Crew aus Manchester (GB).

Cat: Writer aus Amsterdam, der seit Anfang der 80er Jahre malt und ursprünglich aus der Punkszene stammt.

Cemnoz: Writer aus München, der seit 1987 aktiv ist. Er ist Mitglied der Writercrews FBI und TFP. Seit 1989 malt er auch unter dem Namen Scum. Auch bekannt durch seine 3D-Styles.

Ces: Writer aus Rotterdam (NL), bekannt durch Trainbombing und Simplestyle.

Ceza: Einer der bekanntesten Rappern in der Türkei! Ein hochgeschwindigkeitsrapper ala Twister.Ein sehr guter freund von Fuat aus der Mor Crew.Musste etliche alben herausbringen um anerkannt zu werden weil rapper in Türkei meist nicht geduldet werden!

Characters: Begriff aus dem Writing. Bezeichnung für die figürlichen Elemente des Graffiti. Es kann hier unterschieden werden zwischen zwischen BBoy-Characters, Comic-Characters, fotorealistischen Characters und abstrakten Characters

Charakteristik: verschiedene Aufnahmekapseltypen bei Mikrofonen. Nierencharakteristik: Zur einstimmigen Vocalaufnahme (1Person) Kugelcharakteristik: Zur mehrstimmigen aufnahme (zb. CHOR)(aber auch teils für live) Richtcharakteristik: Zur aufnahme von meterweiten Tonquellen

Checker: Begriff aus dem Writing. Jemand der für einen anderen Writer Wache hält bei illegalen Aktionen.

cheese: umgangssprachlich fuer Geld

chillen: Engl. - Mutlosigkeit,Bezeichnet das Nichtstun, (cool) rumhängen.

Chintz: Writer aus Dortmund, der seit 1984 aktiv ist. Chintz ist wohl der Train King Deutschlands.

Chips: Bedeutet soviel wie Geld oder Schotter.

Chromsilber: Begriff aus dem Writing. Eine sehr beliebte Sorte unter Bombern ist das Chromsilber der Firma Belton (aus dem Hause Kwasny), da sie auf ungrundierten Wänden eine besonders hohe Deckkraft besitzt und sehr leise sprüht. Der Sprühstrahl mit Fatcap ist besonders breit, also ideal für schnelles und leises Arbeiten. Als Anfang der 90er Hitzerot aufkam, das ähnliche Eigenschaften besaß, brach eine wahre Chromsilber-Hitzerot-Welle los. Mittlerweile ist Hitzerot wegen giftiger Inhaltsstoffe vorn Markt genommen worden.

Chrysalis: 1968 von Chris Wright und dem Kunsthochschüler Terry Ellis in London gegründete Plattenfirma.

Chubb Rock: (Richard Simpson), MC aus Brooklyn, New York (USA). Nahm mit seinem zeitweiligen Partner Domino 1987 "Rock 'n' Roll Dude" und etwas später seine erste LP "And The Winner Is" (Select Records) auf. 1990 erschien die EP "Treat'em Right", gefolgt vom zweiten Album "The One". Dritte LP:"A Gotta Get Mine Yo". 1997 veröffentlichte er ebenfalls auf Select Records das Album "The Mind".

Chuck D: (Carlton Ridenhour), Rapper und Frontmann von Public Enemy aus Long Island, New York (USA). Seit 1986 produzierte er gemeinsam mit Flavor Flav, Professor Griff und Terminator X mehr als sieben Alben, erst zehn Jahre später kam es zu seiner Solo-Veröffentlichung "The Autobiography Of Mista Chuck". Er ist weltweit bekannt für seine Texte und Raps, aber auch für seine politische Haltung. Er ist Afrozentrist und setzt sich stark für die schwarze Community in den Vereinigten Staaten ein. So hielt er mehrere Vorlesungen an amerikanischen Universitäten und veröffentlichte 1998 ein Buch mit dem Titel "Rap, Race & Reality - Fight The Power", das bisher nicht in deutsch übersetzt wurde (Stand: 99.09).

City Rockers: Berliner B-Boy Crew.

Click: Auch Clique, Synonym für Gruppe.

Clip(s): beim aufnehmen erzeugte tonspur

Clouds: (engl.: Wolken) Begriff aus dem Writing. Bezeichnet blasen- oder wolkenartige Backround-Designs. Erstmals von Phase 2 verwendet.

Club: Hiphop hat die Clubkultur entscheidend beeinflusst. Der erste HipHop-Club in New York war das Negril in Manhattan.

Club of Rome: Writercrew aus München, die es, nicht zuletzt wegen ihrer strikten Verhaltensregeln, bis heute geschafft hat, unbekannt zu bleiben und deren Mitglieder vor allem noch nie gefasst wurden. Bekannt wurden sie durch ihre Wholecars. Ende der 80er, als viele Writer in München mit dem Sprühen aufhörten, brachten sie das Writing wieder in Gang.

CMD: Zusammenschluß von Writern in Berlin, später auch über die Stadtgrenzen hinaus.

CMP: Writer aus Naevestaedt (Dänemark), seit 1986 aktiv. CMP ist der Herausgeber des Graffiti-Magazines

Coco 144: Oldschool-Writer aus NYC (USA), seit Ende der 60er Jahre aktiv und bekannter Tagger.

Coconut: Ein Hispanic, der nicht zu seiner Hautfarbe steht, wird als Coconut bezeichnet.

COD X: HipHop-Musikgruppe aus Frankfurt, gegründet 1989. Debut mit der 12" Maxi "Let The Rhythm Move You" (1992 auf S.Y.A.Rec.) in englischer Sprache. Als sie dann zu Ruff'n'Raw wechselten, fingen sie auch an, deutsche Texte zu schreiben. Nach ihrem Wechsel zu Ruff'n'Raw Records (1993) erschienen die deutschsprachigen 12" Maxis "Komplex" und "Getto", sowie die EP "Wissen ist Macht".

Cold Chillin' Records: HipHop-Label aus den USA.

Cold Crush Brothers: Amerikanische Hiphop-Band, die schon in den 70ern sehr erfolgreich war und heute noch Auftritt.

collabo: abgeleitet von: collaboration - Zusammenarbeit

Colors: 1988 entstandener Spielfilm von Dennis Hopper über Gang Konflikte in den USA. Auf dem Soundtrack geben sich Ice-T und Afrika Islam (Titelsong "Colors"), 7A3, M.C. Shan, Roxanne Shaté, Marley Marl, Kool G. Rap und Big Daddy Kane ein Stelldichein. Wird häufig als "Initialzündung" für deutsche Wannabe-Gangs genannt und kam wegen seiner Darstellung der Hiphopkultur schon häufig ins Kreuzfeuer der Kritik.

Columbia: (Sony-Music) USAmerikanischer Medien-Konzern. Wurde 1987 an Sony verkauft.

Combinations: Begriff aus dem Breakdance, Bezeichnung für die Verbindung verschiedener Powermoves.

Combo: Vor allem die deutschsprachigen HipHop-Acts haben den Begriff für sich entdeckt. Sie pflegen damit im Gegensatz zu den amerikanischen HipHop-Crews lediglich den Anspruch der Unterhaltung zu dienen, ohne dabei rebellisch zu sein.

Comic-Style: Begriff aus dem Writing. Stilrichtung, die Mitte der 70er Jahre in NYC entstand. Bekannteste Vertreter: Riff 170 und Worm

Comics: Oft als Vorlage für Charakter verwendet, am bekanntesten sind die Figuren von Vaughn Bodé, die bis in die 90er Jahre kopiert wurden. Wechselwirkend kommt es auch zu Einflüssen von Graffiti in die Comic-Szene, da viele der Charakter-Spezialisten zu Comiczeichnern werden.

comment: bewerten zum Beispiel einen track

Common (Sense): (Lonnie Rashied Lynn), MC aus South Side Chicago, Illinois (USA). Erste LP "Can I Borrow A Dollar?" (1992 auf Relativity Records). 1994 die zweite LP "Ressurection". An den Aufnahmen zu seinem dritten Album "One Day It'll All Make Sense" (1997) beteiligten sich viele Musiker wie Q-Tip (A Tribe Called Quest), Lauryn Hill (Fugees), Cee-Lo Green vom Goodie Mob, De La Soul, Erykah Badu und sein Vater, der schon auf dem vorherigen Album zu hören war. Auffällig ist auch seien Vorliebe für Live-Musiker bei seinen Auftritten.

Connections: (engl.: Verbindungen) Bezeichnung für gute Beziehungen oder Kontakte, die man zu einer Person oder Gruppe hat.

Contest: (engl.: Wettkarnpf) Bezeichnung für Wettbewerb unter Hiphoppern.

Coolio: Coolio (Geburtsdatum unbekannt), amerikanischer Rapper und Hip Hop-Produzent. Coolio kam in Kalifornien zur Welt und verbrachte dort seine Jugend. Als einer der ersten Künstler des in Los Angeles entstandenen Gangsta-Rap, einer Form des Rap, der sich auf die kriminelle Subkultur der schwarzen Ghettos der amerikanischen Millionenstadt bezieht, veröffentlichte Coolio Platten. Später begleitete er die bekannten Rap-Stars Ice-T und Ice Cube auf deren Tourneen. Zusammen mit seinem Partner Bryan Dobbs gründete Coolio eine lockere Verbindung von Musikern, Tänzern und Hip Hop-Produzenten, die er 40 Thevs (vierzig Räuber) nannte. Mit seinem in den USA erfolgreichen Album Gangsta’s Paradise konnte sich Coolio ab 1995 für viele Wochen in den deutschen Top Ten behaupten.

Cope II: Writer aus New York (USA), aktiv seit 1978. Seinen ersten Train malte er 1981. Weitere Namen von ihm sind KD und God.

Copics: auch Copic Marker, Grafikerstift für bunte Reinentwürfe. Häufig von Writern für ihre Skizzen und Scetchbooks verwendet.

Cora E: (C. Macco). Seit Ende der 80er Jahre aktiv als MC. Bekannt insbesondere durch ihre zahlreichen Jam-Auftritte. Zunächst rappte sie in Englisch, seit Beginn der 90er dann in Deutsch. Gemeinsam mit Mathias Arfmann und DJ Marius No.1 brachte sie 1992 ihre Tracks "Könnt Ihr Mich Hörn" und "Ich Geh' Ins Ziel" auf Buback-Tonträger auf den Markt. Ebenso auf dem "Kill The Nation With A Groove"-Sampler vertreten. Sie ist Mitglied der La Familia und arbeitet eng zusammen mit den Stieber Twins aus Heidelberg. Ihre Debut-LP erschien auf BMG und hat den Titel "Corage". Cora E. zählt zu den Hiphop-Frauen der ersten Stunde und ist ein fester Teil der deutschen Hiphop-Kultur.

Corner: Begriff aus dem Writing

Correct (Grindstone)-Records: Name eines HipHop-Labels.

cover: 1. Die Fassung einer meist anderen Komposition und manchmal auch der Text eines anderen Künstlers werden von einem neuen Interpreten übernommen.

Cowboy 69: Writer aus München, seit 1983 aktiv. Mitglied der ABC-Crew, der auch Show und Dare aus Basel angehören. Ist besonders für die aufwendige Ausarbeitung seiner Styles und Character bekannt.

Crab: Begriff aus dem Breakdance, ähnlich dem Turtle, jedoch bleiben hier die Beine in Froschstellung.

Crabwalk: Begriff aus dem Breakdance, hier läuft der Tänzer in Crab Haltung herum.

Crazy Kings: Graffiti-Magazin aus New Jersey (USA), befaßt sich hauptsächlich mit New Yorker Writing.

Crazy Legs: 1. Begriff aus dem Breakdance für Airswipes, daß sind mehrere, hintereinander ausgeführte Swipes. 2. Einer der weltweit bekantesten USAmerikanischen Breaker, der durch Rockwell zum Bboying kam und festes Mitglied der Rocksteady-Crew ist.

Credibility: Glaubwürdigkeit der Rapper. Schnell wird man von der Szene verschmäht, wenn die Ghetto-Wurzeln angeblich verlassen wurden! Viele Songs der HipHop-Megastars handeln deshalb davon, dass sie sich dem Ghetto nicht nur verbunden fühlen, sondern aus ihm kommen!

crew: Engl. - Gruppe;bezeichnet den engen Freundeskreis oder Rap

Crib: Slang, sinngemäß Bude, Höhle oder Hütte.

Crickets: Crickets bezeichnen Drehungen, die in ihrer Art und Ausführung den Handglides sehr ähnlich sind. Im Unterschied zu diesen Moves wird jedoch das Körpergewicht des Tänzers temporär auf die eine Hand am Boden verlagert, während die andere Hand den Boden in keiner Form berührt. Bei guter Ausführung erwecken Crickets den Eindruck einer kontinuierlichen Drehbewegung.

CROSS: Das Überschreiben eines fremenden Graffitis

crossfader: Einfachste Form des Mischpults, mit einem Schieberegler, mit dem die beiden Plattenspieler des DJs verbunden werden

crossover: Ursprünglich als Bezeichnung für die Verbindung von Rap und Heavy Metall-Musik; steht heute für jede Form von Musik, bei der zwei oder mehrere Stile der Pop-Musik verschmelzen.

Crowd: (engl.: Masse, Menge) hier: Publikum

CRU: 1. Begriff aus dem Writing. In Deutschland häufig gebrauchtes Synonym für Crew. 2. HipHop-Band aus der New Yorker Bronx (USA), auch bekannt als "The Rhythm Blunt Crew". Mitglieder: Chadeeo, Yogi und The Mighty Ha. Debutalburn "Da Dirty Thirty"(1997 auf Def Jam/Violator Records).

Cut: Hiphop-Magazin aus Hamburg.

cutten: DJ-Technik, bei der der DJ ein Stück in Teilen neu zusammensetzt und arrangiert.

Cypher: 1. Bezeichnet eine Runde von HipHoppern. 2. Begriff aus dem Writing, Synonym für Writer.

Cypress Hill: HipHop-Gruppe und bekennende Marijuana-Konsumenten aus Los Angeles, Californien (USA). Mitglieder: DJ Muggs (Lawrence Muggerud), B Real (Louis Freese), Sen Dog (Senen Reyes). 1986 gegründet, zunächst unter dem Namen "DVX", dann nach dem Ausstieg von Mellow Man Ace unter "Cypress Hill". Sie debutierten 1992 mit ihrer LP "Cypress Hill" (Ruffhouse/Columbia Records), deren Songs "How Could I Just Kill A Man" und "The Phunky Feel One" für Furore sorgten. 1993 erschien das Album "Black Sunday", 1995 das Album "Ill Temples Of Boom". 1996 verließ Sen Dog die Band und 1997 produzierte Muggs die "Soul Assassins". B-Real stieg bei Psycho Realm ein und veröffentlichte die LP "Psycho Realm".


D
D I S S E N: Kommt nicht von Disrespect sondern von DIskriminieren ansonsten stimmt es so weit :)

D-Nice: (Derrick Jones), MC aus der Bronx, New York (USA). Jugendfreund von KRS One und Scott La Rock. Mitglied der BDP Crew. Wirkte er an den Alben "Ghetto Musik: The Blueprint of HipHop", "By All Means Necessary" und "Edutainment" mit. 1991 verließ er die Gruppe. 1992 veröffentlichte D-Nice sein erstes Soloalbum "To Da Rescue".

D.O.C.: (Trey Curry), Rapper aus Houston, Texas (USA). Bekannt durch den von Dr. Dre produzierten Hiphop-Klassiker "No One Can Do It Better" (1989 auf Ruthless Records erschienen). Entdeckt wurde er von Eazy E., als er in Dallas mit seiner damaligen Gruppe der Fila Fresh Crew als Vorband auftrat. Durch eine Autounfall bedingt, beschränkt er sich heute auf das Texten. Gerüchten zufolge schrieb er die Texte zu Dr. Dre's Debut-Album "The Chronic". 1996 erschien sein zweites Album "Helter Skelter" (auf Giant Rec.).

Da Brat: (Shawntae Harris) Rapperin aus Chicago, Illinois (USA). Als Da Brat 1992 einen MC-Contest, der von Ed Lover moderiert wurde gewann, wurde Jermaine Dupri auf sie aufmerksam. Zunächst absolvierte sie einen Gastauftritt bei Kriss Kross, auf deren "Da Bomb"-Album, 1994 erschien dann ihr Debut "Funkdafield" (Columbia Records). 1996 veröffentlichte sie ihre zweite Scheibe, "Anuthatantrum". Da Brat gründete die Management-Firma "Thowin' Tantrums" und ist Darstellerin in der Fernsehserie "Full Court Press".

Da Germ: (René Swain) aka Al Rakhun, Rapper und DJ. Seit 1984 aktiver Hiphopper. 1992 auf dem "Krauts With Attitude"-Sampler vertreten und im gleichen Jahr Veröffentlichung des "Zyon"-Albums unter dem Namen Zyon. Hiernach längerer USA-Aufenthalt. 1994 dann die "Days Of Resuraction"-LP, 1995 die LP "Lost it" und die Doppel-LP "Flashism" ,sowie diverse Singles. Da Germ nutzte seine guten Beziehungen in New York, lebt und arbeitet heute im "Big Apple".

Daim: Writer aus Hamburg, seit 1989 aktiv. 1992 unter dem Namen "Caza" bekannt, Mitglied der TCD-Crew (Trash Can Design). Gilt als einer der Meister des Fotorealismus und der 3D-Styles. Eine seiner Spezialitäten sind seine Style-Plastiken.

Damn: englisch für scheiße------>Damn

dancefloor: Engl. - Tanzfläche; mit Dancefloor werden die Stile der Pop-Musik bezeichnet, die hauptsächlich als Tanzmusik in den Clubs gespielt werden, also auch HipHop-Musik

Dane: Berliner Oldschoolwriter, seit 1988 aktiv

Dare: Writer aus Basel (CH), seit 1986 aktiv. Mitglied der Crews TWS, RPM und ABC.

DAS BO: (steht für: Der alte Spinner Boris) war Mitglieder der Hamburger Rap-Gruppe 5-Sterne-Deluxe.

DAS Efx: MC-Duo aus New York-Brooklyn (USA). Mitglieder: Skoob (Willie Hines) und Dray(z) (Andre Weston). Wurden bei einem Contest im Jahre 1989 von EPMD entdeckt. 1992 landeten sie einen Hit mit "They Want EFX" und ihrem Debut-Album "Dead Serious" (East West Records). 1993 veröffentlichten sie ihr "Straight Up Sewacide"-Album und trennten sich von EPMD, die bis dato ihre Produzenten waren. 1995 erschien ihr Album "Hold It Down", mit der Auskopplung "No Digidi".

DAT (Digital Audio Tape): Magnetband-Speichermedium, das Musik digital speichert. Wird von Musikern gerne bei Auftritten zum Abspielen ihrer Instrumentals verwendet. Wird heute oft Anstelle der alten analogen Masterbänder benutzt.

Daze: Writer aus New York, der seit 1978 aktiv ist

De La Soul: HipHop-Musikgruppe aus Amityville, New York (USA). Mitglieder: Posdnous (Kelvin Mercer), Mase (Vincent L. Mason Jr.) und Trugoy the Dove (David Jude Joliceur). 1989 veröffentlichten sie ihre von Prince Paul produzierte Debut-LP "3 Feet High And Rising" (Tommy Boy). De La Soul galten zu diesem Zeitpunkt als die Wegbereiter des modernen Hiphop. 1991 brachten sie dann ihr Konzeptalbum "De La Soul Is Dead" auf den Markt. 1993 folgte die LP "Buhloone Mindstate" und 1996 die vierte LP-Veröffentlichung "Stakes Is High". Zu ihrem Umfeld gehören Gruppen wie z.B. A Tribe Called Quest und die Jungle Brothers.

Dead Presidents: Synonym für Geld. Entstand aus der Tatsache, daß auf den Dollar-Noten die Köpfe der (verstorbenen) Prasidenten abgebildet sind

Death Row Records: Plattenlabel aus Los Angeles, Kalifornien (USA). 1992 gegründet von Dr. Dre und Suge Knight. Erste Veröffentlichung "The Chronic" von Dr. Dre, die sich über drei Millionen mal verkaufte. Mitte der 90er Jahre galt Death Row als das erfolgreicheste Label der USA. Sein Gangster-Image wurde dem Label zum Verhängnis, denn nachdem Tupac und Notorious B.I.G. in den Jahren 96 und 97 ermordet wurden, wendete sich das Blatt. Dr. Dre verließ das Label und gründete "Aftermath Entertainment", Snoop Doggy Dog brachte noch eine LP bei Death Row auf den Markt und verabschiedete sich ebenfalls. Death Row existiert noch heute, wenngleich auch mit weniger Erfolg.

Decks: Begriff aus dem DJing, auch Turntables genannt, Synonym für Plattenspieler.

Dedication: (engl.: Widmung) Bezeichnung für eine Widmung. Im Graffiti häufig neben oder unter einem Piece zu finden. Im Musik-Bereich auf Plattencovern oder als Text im Lied.

deep: =tief,deeper Track=Ein Track der tief aus dem Herzen kommt und Gefühle aufweißt!

Def: (Slang) abgeleitet von "death", sinngemäß "geil" oder "sehr gut".

Def American Records: USAmerikanische Label, gegründet 1988 von Rick Rubin (ex-Def Jam Records). Ist bekannt geworden durch Interpreten wie den Geto Boys, Sir Mix-A-Lot, Slayer und den Red Hot Chilli Peppers. Rubin gilt als einer der schärfsten Zensur-Gegner Amerikas. Seit 1993 firmiert DAR unter dem Namen American Records.

Def Jam (SONY/CBS): Legendäres Hiphop-Label aus den USA. 1984 gegründet von Russel Simmons und Rick Rubin. Erste Veröffentlichungen auf Def Jam "I Need A Beat" von LL Cool J und "Rock Hard" von den Beastie Boys. Def Jam's Vertragspartnerliste liest sich wie die Top-Ten der 80er Hiphop-Interpreten. Zu ihnen gehören unter anderem Public Enemy, Beastie Boys, Run DMC, Original Concept, 3rd Bass, LL Cool J und Slick Rick. Der Film "Krush Groove" dokumentiert die Gründerjahre der Firma. Trotz der Trennung von Rick Rubin ist Def Jam heute noch aktiv.

Def Squad: Vereinigung von Eric Sermon, Keith Murrey und Redman. 1998 erschien die gemeinsame LP mit dem Namen "EI Nino" auf Def Jam.

Dekontaminol: Reinigungsmittel für Graffiti-Entfernung.

Del Tha Funky Homosapien: (Teren Delvon Jones), Cousin von Ice Cube und Mitglied bei den Hieroglyphics. Bekannt wurde er vor allem durch die 12" "Misdoblina" (1991) von der LP "I Wish My Brother George Was Here" (1991 auf Electra). 1994 erschien die EP "No Need For Alarm".

Delinquent Habits: HipHop-Gruppe aus Los Angeles, Kalifornien (USA). Mitglieder: O.G. Style, Kemo und Ives. Hit-Single "Tres Delinquentes (1996 auf Loud/RCA Records), daraufhin erschien das Debutalbum "Delinquent Habits" (1996). 1997 veröffentlichten sie die LP "Here Come The Horns" (1997), auf der sie unter anderem von Mellow Man Ace und Sen Dog von Cypress Hill unterstützt wurden. Auffällig sind die von ihnen verwendeten Latein-Amerikanischen Sounds und Samples.

Delta: Writer aus Amsterdam. Seit 1983 aktiv, auch unter dem Namen "Mess" bekannt. Weltweit berühmt geworden durch seine 3D-Styles, die er auch plastisch umsetzt. Gilt als einer der stylegeistigen Väter von Daim, Hesh und anderen

Demotape: Bezeichnung für eine zu Promotion-Zwecken produzierten Audio-Kassette.

Depot: Begriff aus dem Writing. Meint den Abstellbahnhof von Zügen.

Derek B.: Oldschool-Rapper aus Großbritannien. 1989 debutierte er mit seiner vielbeachteten LP "Bullets From A Gun".

Derezon: DJ und ehemaliger Writer aus Berlin, Mitbegründer der Funky Drummer Productions. Gilt als einer der einflußtreichsten DJ's Berlins. Arbeitete neben anderen Projekten mit den Hypadelics und Islamic Force zusammen.

Dero: Writer aus NewYork (USA), seit 1981 aktiv. Mitglied der Writercrews TFA, TC5, FC, NYC und IBM.

Designs: Begriff aus dem Writing. Bezeichnung für die Schmuckelemente eines Graffiti. Oft stehen auch bestimmte Desings für einen bestimmten Style.

Destroyen: wörtlich "Zerstören". Begriff aus dem Writing, meint die Zerstörung einer optischen Einheit (z.B. einer S-Bahn), wird als Kraftausdruck für aggressives Bombing verwendet.

DEZ: Writer aus New York, der seit den 70ern aktiv ist.

Diamond D.: (Joe Kirkland), HipHop-Produzent und MC aus der Bronx, NYC (USA). Mitglied der Diggin In The Crates Crew. 1993 veröffentlichte er seine erste LP "Stunts, Blunts And HipHop". Sein zweites Album "Hatred, Passion And Infedelity"erschien 1997. Hauptsächlich ist er bekannt als Produzent für Interpreten wie Rakim, Tha Alkoholics, Fugees, The Pharcyde, Brand Nubian, u.a.

Dick: amerik. = Penis; suck my dick = lutsch mein schwanz

Die Deutsche Reimachse: Name eines deutschen HipHop-Projektes aus dem Jahre 1993 zur Unterstützung der Deutschen Aidshilfe unter der Federführung von Rap Nation Records. Hier wirkten Gruppen wie Die Reimbanditen, Die Fantastischen Vier und Fresh Familee mit.

Digable Planets: HipHop-Band aus Washington D.C. (USA). Mitglieder: Doodlebug (Craig Irving), Butterfly (Ishmael Butler) und Ladybug (Mary Ann Vierra). Auf Pendulum Records erschien 1993 ihre erste Single "Rebirth Of Slick (Cool Like That)" und ihr Debutalbum "Reachin' (A New Refutation Of Time And Space)". Ihre Musik ist eine Verschmelzung von Hiphop und Jazz, oft benutzen sie Live-Instrumente. 1994 erschienen ihre zweite LP "Blowout Comb".

Diggin' In The Crates: Projekt von Diamond D., Fat Joe, Show & AG und OC.

Digital Underground: HipHop-Gruppe aus Oakland, Kalifornien (USA). Mitglieder: Shock G (Gregory E. Jacobs), Humpty Hump (Gregory E. Jacobs), Chopmaster J., (Jimi Dight), DJ Fuze (David Elliot), Schmoovy Schmoov (Earl Cook), Money B (Ron Brooks), Dirty-Red (Michael Boston) und Tupac (Tupac Amaru Shakur). Zusammen mit Chopmaster J. gründete Shock G. 1987 Digital Underground, zu zweit veröffentlichten sie die Single "Underwater Rhymes". Noch bevor die Gruppe 1989 bei Tommy Boy Records einen Plattenvertrag unterschrieb, kamen die restlichen Mitglieder hinzu. Dank der legendären Single "Humpty Dance" (Platz 11 der Popcharts) verkaufte sich ihr Debutalbum "Sex Packets" sehr gut. Shock G. Gilt als einer der Initiatoren des G-Funk. 1991 erschien "This Is An EP Release", gefolgt von der zweiten LP "Sons Of The P". 1993 veröffentlichten sie das Album "Body Hat Syndrome", dann "FutureRhythm"(1996) und "Who Got The Gravy?"(1998). Beide erschienen auf Critique/Radical Records.

Ding Dong: Begriff aus dem Writing; Bezeichnung für eine Baureihe der New Yorker Subway, die wegen ihrer Klingel so genannt wird. Diese Züge sind leicht zu buffen und werden daher in der Regel nur mit Tags und Throw Ups besprüht.

Disposable Heroes Of Hiphoprisy: HipHop-Gruppe aus San Francisco, Kalifornien (USA). Siehe Franti, Michael.

dissen: abgeleitet von disrespect - beleidigen, beschimpfen

Dissing: (abgeleitet von disrespect engl. - beleidigen, beschimpfen) Ein Feind aus der Szene wird in den Texten beschimpft, woraus in den folgenden Songs normalerweise lange gegenseitige Attacken entstehen.

DJ: Im Gegensatz zum früheren DJ als Plattenaufleger, sind heutige DJs Musiker, da sie mit ihren Plattenspielern durch Kombination kleinster Sequenzen bereits bestehender Aufnahmen neue Stücke entstehen lassen.

DJ Double R: Pseudonym von Rick Rubin, der als DJ in den frühen 80er Jahren mit den Beastie Boys zusammenarbeitete

DJ Evil Dee: (Eward Dewgarde) HipHop DJ und Produzent aus Brooklyn, New York (USA). Früher Mitglied der Gruppe Black Moon. Heute ein Produzent aus dem Team der Beatminerz. Gehört zur Boot Camp Clik und produzierte Tracks für die Originoo Gunn Clappaz, Smif-N-Wessun etc.

DJ Honda: Produzent und DJ aus Hokaido, Japan. Wurde Zweiter bei dem "DJ-Battle for the World Supremecy" 1992. 1996 veröffentlichte er sein Debutalbum "DJ Honda" (Relativity Records) auf dem HipHop Stars wie Gang Starr, Beatnuts, Common, Grand Puba, Biz Markie und viele andere mitwirkten. Lebt heute in New York und ist auf vielen Parties und Hiphop-Veranstaltungen (zum Beispiel auf ITF DJ Battles als Juror) präsent. 1998 entstand die zweite LP "H II" auf der MC's wie Keith Murray, Rawcotiks, Beatnuts, Fat Lip von Pharcyde, Mos Def und andere vertreten sind.

DJ Jezzy Jeff & The Fresh Prince: (Jeff Towens & Will Smith) Rap-Gruppe aus Philadelphia, Pennsylvania (USA). 1986 veröffentlichten sie die Single "Girls in The World Are Nothing But Trouble" (mit dem Sample der Titelmelodie der Fernsehserie "Bezaubernde Jeanie"). Es folgten die Alben "Rock The House" (1987) und "He's The DJ-I'm The Rapper (1988)", das den Top 20 Hit "Parents just don't Understand" enthielt. DJ Jeazzy Jeff gilt als Inovateur der "Transform"-Technik. Weitere LP's "And In This Corner ... " (1989), "Homebase" (1990) und "Code Red" (1993). Für ihre Hitsingle "Summertime" erhielten sie 1991 einen Grammy in der Kategorie "Best Rap Performance By A Duo Or Group". 1990 begann die Schauspielkarriere von Will Smith mit der Hauptrolle in "Fresh Prince Of Bel Air". Unvergessen auch sein Auftritt in "Men In Black" und "Public Enemy". Angeblich möchte Smith für den Präsidenten-Posten der USA kandidieren.

DJ Krush: HipHop-DJ und Produzent aus Tokio (Japan). Gründete 1987 die Krush Posse. Bekannt durch seine Live-Auftritte gemeinsam mit Live-Musikern. Noch bevor Krush 1994 sein Debutalburn (auf Sony Music/Japan) veröffentlichte, löste sich die Krush Posse auf und Krush lernte Guru und DJ Premier von Gangstarr kennen. Guru reimte auch auf einigen Stücken seiner LP. Er wechselte 1994 zu Mo Wax wo er noch im selben Jahr seine zweite LP "Strictly Turntabelized" veröffentlichte. Zwei Jahre später erschien die LP "Meiso" (Mo Wax). 1997 kam die vierte LP "Milight" heraus, die dem TripHop zuzurechnen ist.

DJ Mark The 45 King: (Mark James) DJ und Produzent aus New York City (USA). Mitte der 80er Jahre produzierte er Hits für Chill Rob G und andere. Ist Mitglied und Chef-Produzent der Flavor Unit. Verwirklichte seit 1990 auch eigene LP-Projekte, so z.B. die LP "45 Kingdom" (Tuff City Records), die fast nur Instrumentals enthält und unter DJ's und bei Freestyle-Sessions sehr beliebt war. 1991 veröffentlichte er "900-Number", seinen bisher größten Hit. Bekannt sind auch seine zahlreichen "The Lost Breakbeats"-Veröffentlichungen.

DJ Mirko: DJ aus Deutschland, arbeitet eng mit Spax zusammen.

DJ Muggs: (Lawrence Muggerud), DJ und Produzent aus Los Angeles, Kalifornien (USA). Bekannt duch seine Kreation des Cypress Hill Sounds. Neben seinem überaus erfolgreichen Engagement für seine Partner Sen Dog und B-Real, war er als Produzent für verschiedene andere Gruppen wie zum Beispiel Funkdoobiest und House Of Pain tätig. 1997 veröffentlichte er das Album "DJ Muggs Presents: The Soul Assasins" (Ruffhouse/Columbia Records) auf dem Interpreten wie z.B. KRS One, Wycleff Jean ( Fugees), Goodie Mob, Mobb Deep, Dr. Dre u.a. vertreten sind.

Dj Premier: einer der besten dj´s ausm Ami land er produziert für fast jedes album nen beat und zusammen mit guru macht er die band GANG STARR müsste fast jedem bekannt sein

DJ Renegade: (Winston Small) DJ und Produzent aus Tottenham, London (GB). Besonders in Europa bekannter DJ. In seinem Homestudio produzierte er in den 90er Jahren die Urban Species und andere Londoner Acts. Produziert auch Remixe für R'n'B-Musiker.

DJ Shadow: (Josh Davis) DJ und Produzent aus Hayward, Kalifornien (USA). Begann schon zu High School-Zeiten, erste Beats zu produzieren. Wie jeder DJ brachte er Mixtapes heraus (z.B. "Reconstructed From The Ground Up"). Gilt als einer der Pioniere des experimentellen und instrumentalen HipHop (später TripHop genannt). 1993 veröffentlichte er sein erstes eigenes Stück "Entropy", es folgten Singles wie "In/Flux" sowie "Lost An Found (S.F.L.)" und 1995 die EP "What Does Your Soul Look Like", alle auf Mo'Wax erschienen. Shadow produzierte auch für DJ Krush und Dr. Octagon, seine Debut LP "Endtroducing" erschien 1996. 1998 folgte "Premeptive Strike", eine Zusammenfassung seiner frühen Singles.

DJ Tomekk: Radio und Mixtape-DJ aus Berlin. Veröffentlichte seine erste 7" 1991 unter dem Namen "MC Mis One". Seit Mitte der Neunziger konzentrierte er sich unter seinem jetzigen Namen auf das Djing und arbeitete als Radio DJ und Moderator des Berliner Club-und Dance Musiksenders Kiss 99 FM. Sein wohl größter Erfolg war der 1999 erschienene Track "One Two Three - Rhymes Galore", auf der er gemeinsam mit Flavor Flav, Grandmaster Flash, Afrob und MC René zu hören ist

DJ-Bags: Spezielle Taschen für den Transport von Schallplatten.

DJ-Tools: (DJ-Werkzeuge) sind Soundeffekte, Samples, Instrumentals etc. auf Platten, die dem DJ ermöglichen, zu scratchen, zu mixen, zu cutten und andere Effekte zu erzeugen.

DJAX/ DJAX UP Records: Niederländische Plattenfirma, gegründet von Saskia "Ms. Djax" Slegers. Mit der LP "No Energies" von 24K brachte sie die erste Rap-Veröffentlichung der Niederlande auf den Markt. Es folgte das Album "Mind Over Matter"der Dope Posse, einer elfköpfigen, in englischer Sprache rappenden Gruppe aus Hollands Süden. DTF,einer der Mitglieder der Dope Posse brachte auf DJAX auch eine Solo-LP heraus, die von Dope Posse DJ Oh Jay produziert wurde und diverse Mitglieder der Stammgruppe featurte. Die LP "Hard To Handle" des Rappers KAY-LC wurde der nächste Erfolg des Labels. Im April des Jahres 1992 organisierte Saskia Slegers die Veröffentlichung einer weiteren LP der Gruppe 24K. Sie nahm auch die Osdorp-Posse (Def P und DJ Seda) unter Vertrag. Seit Mitte der Neunziger ist DJAX vor allem für Produktionen im House/Techno-Bereich bekannt.

DJjane: Bezeichnung für einen weiblichen DJ!

Do The Right Thing: Spielfilm von Spike Lee.

Do Ya-Posse: Aufgrund verschiedener rassistischer Übergriffe in Chemnitz gründeten 1992 einige Leute aus dem HipHop-Umfeld eine anti-rassistische Gruppe, deren erste Aktion der Boykottaufruf gegen eine bestimmte Diskothek war. Aufgrund der Herkunft der Gründer und deren Unterstützer aus der HipHop-Kultur, wurde bald eine HipHop-Posse daraus. Es wurden Parties, Jams und Workshops veranstaltet, die die Do Ya-Posse bald auch überregional bekannt machten. Die Posse wurde Ende 1992 aufgelöst.

Dolby: Ein in A, B, C und Surround untergliederter Markenname, für ein spezielles System zur Geräuschunterdrückung bei der Aufnahme und Wiedergabe akustischer Signale von Ton- und Bildträgern. Dieses System wurde nach dem Erfinder, dem Physiker Ray Dolby benannt.

Dondi: Writer aus New York (USA). Seit 1973 aktiv. 1998 nach langer Krankheit verstorben. Weltweit bekannt durch hunderte von Whole Cars und Trainbombings. Seit 1980 sind seine Werke in diversen Ausstellungen zu sehen.

Doo Wopp: Harmonischen Gesangsstil, der auf drei bis fünf Sänger mit geringfügiger instrumentaler Begleitung basiert. Entstand Mitte der 50er Jahre. Ein bekanntes Doo Wopp-Label ist das 1956 von Paul Winley gegründete Winley Recordings-Label.

Dope: (engl.:Rauschgift) Bezeichnung für Drogen, aber auch Synonym für "Fett".

Dope Beats: Black Music Radiosendung auf MDR Sputnik, moderiert von Norbert Rudnitzky und Oliver Kehnen, existiert seit 1992.

Dope Beatz: Ehmalige HipHop-Radio Sendung. Lief auf XXL. Mit dem Bekannten Dj Kitsune, mit BA... Hatten viele Gäste wie Kool Savas, Azad + Warheit, Curse, Illmatic, Olli Banjo.... um nur einige zu nennen

Dose: Begriff aus dem Writing für eine Sprühdose.

Dosenspuk: Graffiti-Magazin aus Hamburg, das in der ersten Hälfte der 90er erschien.

doubletime: Wenn man zweimal so schnell wie Normal rappt.

Doug E. Fresh: (Douglas Davis and the Get Fresh Crew) MC aus New York City (USA). 1984 entstanden die Stücke "The Original Human Beatbox" (erschienen auf Vintertainment Records) und "Just Having Fun" (Enjoy Records). 1985 veröffentlichte er die Single "The Show/LaDiDaDi"(Reality Records). MC Ricky D (später bekannt als Slick Rick) aus der Bronx stellte sich auf dieser Aufnahme der Öffentlichkeit vor. Die Platte wurde mit Gold ausgezeichnet und ist ein HipHop-Klassiker. Mit der Hilfe seiner Get Fresh Crew wozu die DJ's Chill Will und Barry Bee gehörten, nahm er sein Debutalbum "Oh My God" (1986, Reality Records) auf und 1988 "The World's Greatest Entertainer". 1989 verließ er das Label. Er beteiligte sich an der "Stop The Violence"-Bewegung und half bei der Organisation der "Stop the Racism Rally" in Harlem. 1993 wechselte er zu Gee Street Records und veröffentlichte dort die Single "I-Ight".

Down Rocks: Bezeichnung für bestimmte Moves. In diesem Fall sind Schritte am Boden gemeint. Normalerweise werden Downrocks mit Freezes und Hesitations kombiniert und bilden die Grundlage für weitere Moves.

Down South-Style: Harte Stilrichtung, die ihre Wurzeln vor allem aus dem Bluesmekka Memphis hat. Stars dieser Richtung sind: OutKast (ANDRE 3000, BIG BOI) Jermaine Dupri und Master P.

Down Town Lyrics: HipHop-Gruppe aus Ost-Berlin. Mitglieder: MC Sluck, (MCT, Crazy T, Poise, Waffel), G.I. Tronic, Phite B, Rebel X.. Die Gruppe gehörte zu den Pionieren der HipHop-Bewegung in der ehem. DDR und war der Vorgänger von A Real Dope Thing.

DPC: Da Problem Children. Leipziger Old School Writercrew um Cooky und Niko Schirmer, die schon in den 80ern aktiv war.

Dr. Dre: 1. (Andre Young), HipHop-Produzent und Rapper aus Compton, Kalifornien. Schon Anfang der Achtziger in Compton und South Central-L.A. bekannter und geschätzter DJ, der für große Clubs und im Radio auflegte. 1984-85 war er Mitglied der World Class Wrecking Cru. 1986 wurde Dr. Dre Mitglied bei N.W.A., welche noch im selben Jahr als Vorband für Salt'n'Peppa auftrat. In den folgenden Jahren produzierte er nicht nur für N.W.A. sondern auch Soloalben für Eazy E., Michel Le und J.J. Fad. 1990 produzierte er den Titelsong zum "We Are All In The Same Gang"-Sampler, dem fast alle damals aktuellen Rapstars der Westküste beiwohnten. Nachdem Dre das 1991 auf Ruthless Records erschienene letzte N.W.A.-Album "Niggaz4Life" produziert hatte, welches auf Platz 1 der Billboard Album Charts landete, verließ er N.W.A. und Ruthless Records. Gründung des Labels "Death Row Records" und erste Soloveröffentlichung 1992 mit "The Chronic" (über 3 Millionen mal verkauft), für die Single "Let Me Ride" erhielt er 1993 einen Grammy. Seinen neuen Sound nannte er selbst G-Funk, welcher schnell an großer Popularität gewann. Noch im selben Jahr (1992) komponierte er das Lied zum Kinofilm "Deep Cover", wobei er auch den Neuling Snoop Doggy Dogg vorstellte. 1995 produzierte er die Musik und einige der Raps für die 2Pac Hitsingle "California Love". 1995 veröffentlichte er die Single "Keep Their Heads Ringin'" für den Soundtrack zum Film "Friday". 1996 heiratete er und verließ das Death Row Label, um seine eigene Firma, Aftermath Entertainment zu gründen. 1996 auf dem neuen Label erschien dann "Dr. Dre Presents... The Aftermath". 1997 erschien auf seinem Label das Album von der Firm-Clique "The Firm", das er zu großen Teilen mitgestaltete. 1998 wurde die Auflösung des Labels bekanntgegeben. In seiner langen Produzentenkarriere hat Dr. Dre eine Vielzahl von Künstlern, wie zum Beispiel Snoop Doggy Dogg, Michelle Le, den D.O.C., Above The Law und viele andere Akteure entdeckt und aufgebaut oder ihnen zu Ruhm verholfen. 2. (Andre Brown) HipHop-DJ aus NY (USA). Anfang der 80er Mitglied der Gruppe "Original Concept", eher bekannt durch seine Tätigkeit als VJ bei YO! MTV Raps und seine wöchentliche Radioshow auf Hot 97 FM in New York City.

Dr. Octagon: HipHop-Musik-Projekt aus den USA. Mitglieder: Kool Keith (Keith Thornton), Automator (Dan Nakamura), Q-Bert, DJ Shadow (J.Davis). 1995 veröffentlichten sie den ClubHit "Earth People". 1996 erschien Album "Dr. Octagon", vorerst nur auf Bulk Recordings, einem Label aus San Francisco. Besonders in Europa war der Erfolg von Dr. Octagon überwältigend, vor allem weil nicht nur HipHop-Fans sondern auch Hörer von Trip Hop, House und gänzlich anderer Musik die Platte kauften. Noch im selben Jahr wurde die Scheibe auf dem englischen Label Mo'Wax für den europäischen Markt nochmals aufgelegt. Auf demselben Label erschienen auch die "Instrumentalist (Octagon Beats)" sowie alle weiteren Singles mit ihren zahlreichen Remixes, von denen der von Prince Paul produzierte Mix von "Blue Flowers" ein nochmaliger Hit wurde.

Dream Warriors: HipHop-Gruppe aus Toronto (USA). . Mitbegründer der Beatfactory, einer Förderungsgemeinschaft für HipHop in Kanada. Mitglieder: King Lou, Capital Q, Luv, Spek, der die Gruppe inzwischen wieder verlassen hat. King Lou und Capital Q fanden sich aufgrund ähnlicher Ansichten und ihres großen Interesses an B-Boying und Writing schon Mitte der 80er Jahre zusammen und begannen gelegentlich gemeinsam zu rappen. Erste Veröffentlichung "Face In The Basin", die in den späten 80ern auf einem US-amerikanischen Label erschien. Wechsel zu Island Records, 1991 veröffentlichte sie das sehr stark Jazz-und Funk beeinflußte Album "And Now The Legacy Begins". Mit Sinhead O'Connor auf Tour und waren somit die ersten kanadischen Hiphopper, die die Möglichkeit hatten, auf eine Welttournee zu gehen. Weitere Alben: "Subliminal Simulation" und "The Master Plan", die 1994 und 1996 auf EMI, RCA Canada veröffentlicht wurden.

Drips: (engl.: "Tropfen") Begriff aus dem Writing. Bezeichnung für heruntergelaufene Farbe. Drips entstehen, wenn man mit der Sprühdose zu langsam arbeitet und somit zu viel Farbe auf denselben Punkt gelangt. Drips können auch durch Regen, ungeeignete Oberflächen oder zu dünne Farbe entstehen. Erfahrene Writer benutzen Drips aber auch als Designs. Der erste Writer, der dies tat, war der New Yorker Writer Phase 2.

Drive By: Oder Drive By Shooting. Dies ist eine spezielle Form des Mordes unter Gangs, bei der aus einem vorbeifahrenden Auto auf das Opfer geschossen wird.

Drum'n'Bass: Musikalisches Genre. Drum 'n' Bass entstand als Produkt der englischen Rave-Szene der ausgehenden Achtziger. Die Haupteinflüsse nimmt die Musik jedoch aus dem HipHop und Reggae. Hauptstadt und Hauptentstehungsort von Drum'n' Bass ist London. Als konkrete Geburtsorte werden oft die Londoner Clubs Rage und Blue Note genannt. Ursprünglich wurde dieser Stil "Jungle" genannt und war stark vo Raggae beeinflußt. Labels dieses Genres sind z.B. Metalheadz (Goldie), Gyration, Smokin Drums, Don-Q, Typhoon Tunes und Case Invaders. In jeder europäischen Metropole hat sich schon eine eigene Szene, mit eigenen, ausgeprägten Stilmerkmalen, Veranstaltungsorten, Akteuren und Medien gebildet. Nennenswerte Acts sind Prodigy (Crossover zu Punk), DJ Hype, DJ SS, DJ Kabuli, Rebel MC (Congo Natty), FM Science, Goldie und die Precision Crew. Oft begleiten MC's live die Drum'n'Bass Beats.

Dub: Von King Tubby und Lee Scratch Perry ins Leben gerufene Musikrichtung, ursprünglich ein besonderer Reggae-Stil. Hierbei werden Klänge mit Echos und Hall unterlegt. Dub fand Einfluss in fast alle gängige Musikrichtungen, wie z.B. Hiphop, Ragga, House, Techno, Electro, Big Beat, Drum'n'Bass und Pop.

Duck Squad: Posse aus Österreich, die regelmäßig Jams und diverse andere HipHop-Projekte organisiert.

Dudge: Trainbomber aus Stockholm, der seit 1986 aktiv ist und der Writercrew VIM angehört.

Dunkey Rope: (engl.: "Eselskette") scherzhafte Bezeichnung für eine Rapperkette.

Dupli Color: Farbsprühdosenmarke, die auch spezielle Produkte für Writer hertellt, z.B. werden zu diesen Dosen besondere Caps mitgeliefert. (added by -)

E
E-zine: Electronic Magazine, wie z.B. breakerstreet.com oder HipHop.de[explained by Drilles]

East Side Galerie: Ein 1,3 Km langer Teil der Berliner Mauer zwischen Kreuzberg und Friedrichshain, der 1990 von Künstlern gestaltet wurde, bekam den Namen East Side Galerie. Die East Side Galerie wurde unter Denkmalschutz gestellt und ist somit einer der letzten noch existierenden Mauerteile. Auf der Rückseite siedelte sich eine Wagenburg an, die aber später von der Stadt aufgelöst wurde. Außerdem entstand hier 1991 eine der größten Halls Of Fame in Berlin. Hierher kamen Writer aus aller Welt, Amok malte hier seine letzten Bilder. Heute wird das Malen auf der Fläche kriminalisiert.

Eastcoast: Ostküste

Eastwood Rockers: Breakdance-Crew aus Liverpool (GB).

Easy Business: HipHop-Gruppe aus Hamburg (D). Besteht seit 1988. Mitglieder: Eric A., King Zombee, Doug ED und DJ Vau Bee. Gerappt wird in englischer Sprache. Deutschsprachige Stücke, wie zum Beispiel "80 Millionen Hooligans" mit den Goldenen Zitronen, waren eher die Ausnahme. 1992 erschien von Easy Business die EP "A Safari So Called ...!" und 1994 die erste LP von ihnen "Enzyclopedia", auf Container Records.

Edding: Name einer bestimmten Sorte wasserfester Marker, die bei deutschen Writern besonders bekannt und beliebt sind.

Eggbeaters: Bezeichnung aus dem Breakdance. Für Windmills mit den Händen am Geschlechtsteil. (added by Baller4Life)
EGU: Abkürzung für European Graffiti Union.

Elbowglide: Begriff aus dem Breakdance. Der Tänzer vollführt hier im Grunde dieselben Bewegungen wie beim Handspin, jedoch wird die Drehung auf dem Ellenbogen ausgeführt, die Hand ruht dabei auf dem Bauch.

Elbowspin: Begriff aus dem Breakdance. Für eine Drehung auf dem Ellenbogen.

Electric Beat Crew: HipHop-Gruppe aus Berlin (D). Sie gründeten sich bereits im November des Jahres 1987. Mitglieder: Marco Birkner und Olaf Kretschmann..Sie hatten neben vielen Shows in Jugendklubs in und um Berlin auch einige Fernsehauftritte und einen Gig im Friedrichsstadtpalast Berlin. Sie waren die Ersten, die im Jugendprogramm Elf99, des Fernsehens der DDR in deutscher Sprache rappten und die einzigen HipHopper, die 1989 auf der staatlichen Plattenfirma Amiga eine Single veröffentlichen konnten. Ihre LP "The Electric Beat Crew", wurde 1996 bei der wiedergegründeten Amiga neu verlegt. Mit der politischen Wende im Ostteil Deutschlands, rückte auch das Ende der Electric Beat Crew heran. In den späten 90ern erlebte die Gruppe jedoch ein kleines Revival. So waren sie zum Beispiel neben MC Gauner, K-Reim, KHS und einigen anderen Gruppen aus dem Osten Deutschlands auf dem Sampler "Beastside" vertreten.

Electric Boogie: Um 1972 in Fresno, Kalifornien entstandene Tanzrichtung, die sich unabhängig vom B-Boying in New York City entwickelte. Auch das Locking entstand in Californien. Siehe Popping, Locking, B-Boying und Breakdance.

Electro: Bestimmte Art des HipHop, der typisch für seinen speziellen, futuristischen Sound ist. Afrika Bambaata war mit dem Stück "Planet Rock" (1982) einer der Begründer des Electro-Sounds. Den wohl wichtigsten Einfluß hatte die Gruppe Kraftwerk aus Düsseldorf. Weitere Einflüsse lagen in der Funk-, Jazz-, Soul- und Pop-Musik. Electro wurde später der typische HipHop-Sound der Westcoast. Der Arabian Prince, der Egyptian Lover, Dr. Dre und die World Class Wrecking Crew zählten zu den bedeutendsten Repräsentanten. Electro ist eine bevorzugte Musikrichtung der B-Boys. Dieser Musikstil, der eigentlich ein Sub-Genre des HipHop ist, wurde in den 90ern von den Machern elektronischer Tanz-Musik "entdeckt" und als Instrumental-Musik wieder in die Clubs gebracht.

Elektra: Ist seit 1970 eine Tochtergesellschaft der WEA, die wiederum eine Tochter des Warner Konzerns ist. Elektra gibt es schon seit 1950. Gründer der New Yorker Firma war Jac Holzman. Drei Jahre nach der Eingliederung bei Warner wurde Elektra mit Asylum zusammengelegt.

Ellbowglide: Begriff aus dem Breakdance. Der Tänzer vollführt hier im Grunde dieselben Bewegungen wie beim Handspin, jedoch wird die Drehung auf dem Ellenbogen ausgeführt, die Hand ruht dabei auf dem Bauch.

End 2: Writerin und MC aus München (D). In den 80ern zog sie von Paris nach München wo sie seit 1985 aktiv ist und damit zur ersten HipHopGeneration in Deutschland zählt. Sie ist auf dem "Krauts With Attitude"Sampler mit einem Song vertreten.

End to end: Begriff aus dem Writing für einen Zugwaggon, der über die gesamte Länge (unter den Fenstern) besprüht ist. Eine andere Bezeichnung für einen End-to-End ist Window-Down-Wholecar.

Enemy Squad: Breaker-Crew aus Ungarn. Haben sich auf den Battles Of The Year einen Namen gemacht hat.

Enterprise-Magazin: Name des ersten Berliner (D) Graffiti Magazins.

EP: = Extended Player, im Gegensatz zur LP sind auf einer EP nur vier bis sechs Stücke enthalten, die Abspielgeschwindigkeit beträgt 33 U/Min.

Esher: Writer aus Berlin (D). Seit 1989 aktiv. Esher zählt zu den Styleleadern der New School, der nicht nur auf Berliner Writer Einfluß hat. Was Style und Quantität angeht setzte er Maßstäbe. Er ist unter anderem in der Writergruppe RCB Mitglied.

ESK: (East Side Kings, später auch ESC-East Side Crew) Writercrew aus Berlin (D). Wurde 1990 gegründet. Mitglieder sind: Look, Corint, Bome, Kaon, Disne. ESK machten sich besonders durch Bombings einen Namen.

Eska: MC aus Düsseldorf, debutierte auf dem "Düsseldorf lebt!"-Sampler und ist seit 1986 aktiv.

Event: Name für eine Veranstaltung, im HipHop JAM(siehe JAM).

Exponetial Enjoyment: HipHop Crew aus Deutschland. Mitglieder: Goldlover D., General G.G., Double A, Duke T, B.T.L. Die Gruppe war schon 1991 auf dem ersten deutschen HipHop Sampler "Krauts With Attitude" vertreten. Ihr Stück "Style Introduction" erschien bereits 1990 als Maxi. 1993 veröffentlichten sie ihr Album "Chop Or Quench". Exponential Enjoyments-Texte sind in englischer Sprache verfaßt. Ein Ableger der Gruppe in den 90ern war Weep Not Child. Ein ehemaliges Mitglied der Gruppe wurde Moderator beim Kölner Musiksender VIVA TV.


F
F A B: (Freaks Association Bremen) HipHop Crew aus Bremen (D). Mitglieder: Immo, Ferris, Pee. Die laut und abgedreht wirkende Gruppe bahnte sich mit Songs wie "Freiheit" und "Disstraktion" ihren Weg in die Ohren der deutschen HipHop-Hörerschaft. Die "Freaks" LP erschien auf MZEE Records. Auf ihr hatten auch MC René und Spax Gastauftritte. Dann wechselten sie zu Epic und Community. Neben der Beteiligung an einigen Compilations wie dem "Breitseite" Sampler hatten sie bei einer Vielzahl von Live-Performances die Möglichkeit, reichlich Bühnenerfahrungen zu sammeln. Seit 1997 begannen die Mitglieder von F.A.B., getrennte Wege zu gehen.

Fading: Oder faden, ist ein Begriff aus dem Writing/DJing, der einen sanften Farbverlauf bezeichnet. Fadings sind besonders für Anfänger eine recht schwere Technik. Wenn der Begriff beim DJing benutzt wird, geht es um den Übergang von einem Musikstück in das Nächste.

fagged: Schwuchtel

Fake: (engl.: "unecht") Bezeichnung für Dinge im HipHop, die nicht echt, nicht real sondern aufgesetzt sind. Ein Fake-MC beispielsweise ist ein Rapper, der nicht zu HipHop steht.

Faker: unrealer hiphopper (

Falco: Musiker aus Österreich (A). Ist 1998 verstorben. Er ist einer der ersten Musiker, der in deutscher Sprache rappte.

Fame: Übersetzt heißt es Ruhm oder Reichtum und hat meistens ein Bezug auf Ehre und Respekt.

Fame-Bitch: Abfällige Bezeichnung für Frauen, die sich gern mit Bekanntheiten aus der HipHop-Szene schmücken.

Fanzine: Zeitschrift von und für Fans, meist gedruckt oder in elektronischer Form.

Fatcap: 1. Sprühaufsatz, mit dem besonders breite Sprühstärken möglich sind. Oft werden Fatcaps so präpariert, daß der Strahl noch breiter wird. Der New Yorker Writer Super Cool soll der erste gewesen sein, der in den 70ern ein Fatcap benutzte. 2. Graffiti-Magazin. Aus Norwegen (N). Erschien 1989 zum ersten Mal als kleines achtseitiges Heft. Hatte den Anspruch, alle Bereiche des HipHop abzudecken. Heute hat das Heft eine Auflage von 3000 Stück und ist weltweit käuflich. Schwerpunkt ist Graffiti.

Fatlaces: Breite Schnürsenkel, die in Sportschuhen (sogenannten Sneakers) getragen werden.

FBI: (Fabulous Bomb Inability) Deutsch-Französiche Writercrew. Wurde1985 von den in Paris lebenden deutschen Writern Gawki und Gor gegründet. Weitere Mitglieder: Loomit, Bomber, Chintz, Shark, Cemnoz und Don-M-Zaza aus Deutschland, sowie aus Paris Skale und Croy 2. Mit ihren großformatigen und aufwendigen Bildern hatte FBI besonderen Einfluß auf die gesamte deutsche Writerszene.

Fettes Brot: HipHop-Crew aus Hamburg (D). 1992 geründet. Mitglieder: Schiffmeister, Doc Renz, König Boris (B. Lauterbach, M. Schrader, B. Warns) Rabauke, "Super" Mario von Hacht. Schiffmeister war ursprünglich nur als Writer aktiv, spezialisierte sich dann jedoch auf die Musik. Zu den Mitbegründern der Formation zählte auch Tobi (Gubb), der schon mit Doc Renz bei den Poets of Peeze (ehemals Brotherhood) rappte und jetzt bei Fünf Sterne Deluxe mitwirkt. Mit den Poets of Peeze hatten Doc Renz und Tobi bereits einige Songs auf den Samplern "The Cook Monster" und "Soul Of The City" sowie eine Mini-LP namens "Eloquent Poetry". Ebenfalls mit einer Mini-LP, die sich "Mitschnaker" nannte, begannen Fettes Brot ihre musikalische Karriere. Das erste richtige Album von Fettes Brot "Auf einem Auge blöd", verkaufte sich bis zum Ende des Veröffentlichungsjahres 1995 über 30.000 Mal. Erster großer Medienerfolg war der Song "Nordisch by Nature", der unter Mitwirkung von Fischmob, Tobi & Bo und Eißfeldt von den Absolute Beginnaz entstand. Am 1. April 1996 erschien die Single "Jein" und bald darauf das Doppelalbum "Außen Top Hits, Innen Geschmack". 1997 offerierte ihnen der Radiosender Fritz (das Jugendprogramm des Ostdeutschen Rundfunks Brandenburg) die Möglichkeit, eine eigene wöchentliche, einstündige Radiosendung zu gestalten. Diese nannte sich "Forellentee" und wurde jeden Sonntag um 19.00 Uhr ausgestrahlt. Dem Video von ihrem Song "Lieblingslied" gelang 1998 der Sprung in die Rotationsschleifen der großen Musiksender MTV und VIVA. Fettes Brot sind Begründer der FBP (Fettes Brot Partei) und Sponsor des SUS Waldenau. Rabauke rief gemeinsam mit dem Hamburger Dendemann die Gruppe Eins Zwo ins Leben. Die Stücke wurden neu aufgenommen, in den New Yorker D&D Studios abgemischt und von YO MAMA Records als EP "Sport" veröffentlicht. Zudem beteiligte sich Dendemann an dem Song auf der B-Seite der Single "Viele Wege führen nach Rom". Für die Erarbeitung ihrer 98er Langspielplatte "Fettes Brot läßt grüßen", die am 5. Oktober 1998 erschien, zogen sie sich in ein Einfamilienhaus in dörflicher Umgebung zurück. Der Veröffentlichung folgte eine Tour durch den deutschsprachigen Teil Europas.


Fill In: Bezeichnung beim Writing für die Füllung der Buchstaben. Gemeint ist damit alles, was sich innerhalb der Outlines befindet.

Final Call: Sprachrohr der Nation Of Islam.


fingis: wie faker- blender. kommt von fingiert


Finito: Aus und Vorbei, beim Rap als Tod bezeichnet


First Lines: Bezeichnung beim Writing für die ersten Linien, die als Skizze zur Orientierung vorgesprüht werden. Wenn die First Lines oder auch First Outlines fertig sind, wird mit den Fill Ins begonnen. Das Sprühen der First Lines wird oft auch nur als Vorspühen oder Vorziehen bezeichnet.


Fischmob: HipHop-Gruppe aus Hamburg. Mitglieder: Cosmic DJ (D. Sommer), Der Schreckliche Sven (Sven Mikolajewicz), DJ Koze (S. Kozalla), Stachy. Die Gruppe gründete sich im Juli 1993 als Parallelprojekt zu Cosmic DJ's und Sven's Band TBC-Attack. Unter diesem Namen veröffentlichten sie ein paar Kassetten. Der Schreckliche Sven, der sich ursprünglich Timebomb nannte und Cosmic DJ stammen aus Flensburg, zogen aber später nach Hamburg. Auch DJ Koze war schon vor der Gründung der Gruppe musikalisch aktiv. 1991 wurde er zum Vize-Meister der Meisterschaften des DMC (DJ Mix Club) und wirkte bei den Daily Opressors und Space Funk mit. Ein knappes Jahr nach der Fischob-Gründung erschien bei Plattenmeister die erste Maxi "Ey aller", der 1995 das Debut-Album "Männer können seine Gefühle nicht zeigen". Die Platte ging innerhalb des ersten Verkaufsjahres mehr als 10.000 Mal über die Ladentische und bis 1998 weitere 40000 Mal. Ende 1995 ging der Fischmob auf Tour quer durch Deutschland. Mit den Songs "Tut Mir Leid" und "Bonanzarad" gelang ihnen sogar der Sprung auf die Rotationsschienen einiger Radiosender. Zusammen mit der Punk-Band No Not Now veröffentlichten sie eine Split-Single, die gegenseitige Coverversionen enthielt. Mitgewirkt haben sie außerdem am Fettes Brot-Hit "Nordisch by Nature". DJ Koze veröffentlichte 1996 als Adolf Noise eine EP. Auch Der Schreckliche Sven ging zwischenzeitlich seinen eigenen Weg und brachte eine Trip Hop-LP mit dem Titel "Gleiche Höhe ist kein Abseits" heraus. Gelegentlich war Fischmob als Vorprogramm der Ärzte zu sehen. 1998 traten sie nach Abschluß eines Joint Ventures mit Alternation/Intercord, wobei Plattenmeister das für sie zuständige Label blieb, aus der Dunkelheit hervor. Eine Vielzahl von Maxis und die LP "Power" wurden auf den Markt gebracht. Der erfolgreichste Song dieses Longplayers war "Susanne zur Freiheit", der unter Mitwirkung der Stieber Twins, Smudo und Hausmarke von den Fantastischen Vier, Dendemann von Eins Zwo und einigen anderen entstand.

Fistglide: Begriff aus dem Breakdance. Der Fistglide ist eng mit dem Handspin verwandt. Der Bewegungsablauf ist derselbe wie beim Handspin. Allerdings dreht sich der Tänzer hierbei auf der Faust.

Flare: Begriff aus dem Breakdance. Bezeichnet Kreisbewegungen um die Arme, ursprünglich auf Pferden ausgeübt. Der Begriff wurde vom Nachnamen des Turners Thomas Flare abgeleitet.


Flashdance: 1983 von Adrian Lyne gedrehter Breakdance-Film, bei dem Tänzer wie Crazy Legs von der Rocksteady Crew mitwirkten.

Flats: Bezeichnung aus dem Writing. Für alte New Yorker Subway-Waggons, die sich wegen ihrer Oberflächenbeschaffenheit besonders gut zum Besprühen eignen.


Flavor: (engl:Geschmack) Lebensgefühl oder auch Stil.


Flight Cases: (engl.:Flugkoffer) Stabile Koffer in denen meist technisches Gerät, aber auch Platten transportiert werden, um sie vor Beschädigung zu schützen.


Flint 707: Writer aus New York, der in den frühen 70ern als erster Clouds als Designs benutzte.

Flips: Begriff aus dem Breakdance. Die Flips gehören zu den Powermoves und beinhalten alle Formen von Überschlägen. Hier sind in erster Linie Salto und Flic Flac zu nennen.


Floats: Begriff aus dem Breakdance. Die Floats gehören zu den Powermoves. Hierbei schwebt der Körper des Tänzers waagerecht über dem Boden und wird von den laufenden Händen gestützt. Floats können nur in Drehbewegungen umgesetzt werden. Sind die Arme während der Drehbewegung ausgestreckt und die Beine angewinkelt, so spricht man von Highturtles. Sind die Gliedmaßen während der Drehbewegung angezogen, so spricht man von Turtles. Wird die Drehbewegung mit gestreckten Armen vollführt, so bezeichnet man dies als Wulf.


Flow: Engl. - fließen, strömen; Flow beschreibt das Zusammenspiel von Musik- und Sprechrhythmus; die Worte sollen über den Rhythmus der Musik fließen. Betonung spielt daher auch eine grosse Rolle.


FlowPen: Writing: Marker, bei dem sehr viel Farbe fließt und somit gute Drips entstehen


Fly-Boy: Dehnbarer Begriff für einen Breaker, HipHopper, B-Boy, HipHop-Aktivisten und Konsumenten.


Flyer: Allgemeine Bezeichnung für Veranstaltungswerbung in Form von Flugblättern oder Kärtchen, die nicht nur im HipHop Verwendung findet.


Flygirl: Ursprüngliche Bezeichnung für ein "Breakdance-Mädchen", wird aber auch häufig als Synonym für Hiphopperin verwendet.


Flying Steps: Eine der besten Breaker-Crews aus Berlin (D). Sind auch überregional bekannt.


Foot Letters: Synonym für Hump Letters.

Foot Work: Begriff aus dem Breakdance. Synonym für Downrocks.

Forbidden Art: Video-Graffiti-Magazine aus New York(USA). Erscheint seit 1991 unregelmäßig.


Four Music: Plattenfirma (Tochter von Sony) aus Stuttgart (D). Four Music ist ein sehr junges, von den Fantastischen Vier ins Leben gerufenes Label, welches sich auf Black Music spezialisiert hat und nicht nur HipHop in sein Repertoire aufnehmen möchte. Die Mitglieder der Fantastischen Vier übernehmen aufgrund ihrer langjährigen Erfahrungen im Musik-Geschäft innerhalb des Unternehmens hauptsächlich A&R-Tätigkeiten. Der Geschäftsführer der Firma, Fritz Braum war ursprünglich für Sony tätig. Der Produktmanager Marcus Meyn ist Mitglied der Band Camouflage. Zu den bei Four Music unter Vertrag stehenden Künstlern gehören unter anderem der Freundeskreis, DJ Tommekk, die Lemonbabies und Sens Unik


Freedom Train: Bezeichnung aus dem Writing. Einer der ersten Wholetrains überhaupt, der 1976 in New York von Cane, FlameOne und Mad 103 zur 200-Jahr-Feier der USA gesprüht wurde und der in die Geschichte des Writing einging. Der Zug wurde am gleichen Tag aus dem Verkehr gezogen, nachdem die Writer bereits verhaftet waren


freestyle: Engl. - [Sport:] Freistil, Kür; meint im Rap die freie Improvisation von Reimen und Texten; wichtiger Abschnitt vieler Rap-Konzerte. In der Freestyle-Battle messen sich zwei oder mehrere Rapper im improvisierten Sprach-Wettkampf.


Freezes: Freezes gehören zu den Powermoves und bezeichnen ein abschließendes, wie angefroren erscheinendes Verweilen in einer Position. Freezes leben von Eigenkreationen. Zu den wichtigsten und bekanntesten Freezes zählen der Baby Freeze, der Atornic Freeze und der Share Freeze. Oft wird ein Freeze als Abschlußmove benutzt.

Freight-Train: (engl.:Güterzüge). Bezeichnung aus dem Writing. Da diese seltener gebufft werden und oft auch nicht so scharf bewacht sind wie Personenzüge, werden Güterzüge gerade in den USA immer häufiger besprüht. Beispiel hierfür ist besonders L.A. Da es sehr viele Güterzüge gibt und diese nicht regelmäßig und auch auf verschiedenen Strecken verkehren, ist es stets ungewiß, wo und wann ein auf ihnen gesprühtes Bild wieder auftauchen wird.


fresh: kommt vom Englischen "frisch" wird hier aber eher als "frech" oder "stylisch" verwendet


Fresh Familee: HipHop-Crew aus Ratingen bei Duesseldorf.


Fresh Stuff: HipHop-Sampler-Reihe aus der Schweiz. Seit 1990 jährlich erscheinende Sampler-Reihe, die von PD Slice zusammengestellt wurde.


Fresh'n'Attack: Breakercrew aus Berlin (D).


Freundeskreis/Maximilian & Sein Freundeskreis: HipHop-Crew aus Stuttgart (D). Mitglieder: Maximilian, Sékou, Phillipe Kayser (Fender Rhodes) und Friction (Johnny Calzone). Livemusiker: Tommy W. Drums; Donato, Gitarre; Cassandra Stehen, Gesang; Christopher The Philosopher, Bass. Der seit 1996 existierende Freundeskreis gehört zu den bisher erfolgreichsten deutschen HipHop-Formationen. Dem Freundeskreis gelang mit Titeln wie "Anna - Immer wenn es regnet", "Wenn der Vorhang fällt" und "Leg' Dein Ohr auf die Schiene der Geschichte" der Durchbruch. Sie erhielten die Möglichkeit, einen Vertrag mit Four Music zu schließen. Ihre Songs liefen bald auf den Musiksendern -MTV und Viva und einer Vielzahl von deutschen Radiostationen. Der Westdeutsche Rundfunk übertrug sogar einen ihrer Live-Auftritte. Die Gruppe arbeitete bereits mit Bands wie den Massiven Tönen, gemeinsam zur Stuttgarter Kolchose gehörend und Sens Unik zusammen. Sekou, der erst später zur Gruppe stieß, stammt aus Boston und war früher Mitglied bei The Phlow, wo er an der auf Intercord veröffentlichten Langspielplatte "Phlowtation" mitwirkte. Phillipe Kayser arbeitete bereits zusammen mit dem französischen Rapper Menelik am Projekt No Sé Friction beschränkte sich in seinem bisherigen Schaffen nicht nur auf reinen HipHop, sondern arbeitete auch an diversen Drum'N'Bass- und Trip Hop-Stücken und remixte Songs der Fantastischen Vier.


From here to ...: Graffiti-Magazin aus Norwegen (N). In englischer Sprache. Wie die meisten Magazine mit etwas größerer Auflage kann man es in fast allen europäischen Staaten, in denen eine Writer-Szene existiert, bekommen.


Frontflip: Begriff aus den Breakdance, bezeichnet einen Überschlag vorwärts, bei dem sich der Breaker am Ende wieder in seiner Ausgangsposition befindet.


Frosty: Kalt, Frierend/Manchmal auch als Name gebraucht um zu reimen


Fruity Loops: Eines der besten Programme zum Beats auf dem PC bauen. Sehr umfassend und nicht ganz so schwierig zu verstehen.


Fuchs: Bezeichnung für einen Fan von den Absoluten Beginnern


Fuffies: Slang sprache für 50Euro, die angeblich Sido durch die Clubs schmeißt-schade nur das der nach drei fuffies pleite ist

 

Fume: Writer aus Düsseldorf (D). Seit Anfang der 80er aktiv.


Funky Grossangriff: Eine der besten Breakdance Crews aus Berlin.

Fünf Sterne Deluxe: HipHop-Guppe aus Hamburg (D). Mitglieder: Tobi (T. Schmidt), BO, Marcnesium (M. Clausen), Coolman (Mario Kullmann). Die 1997 in Hamburg ins Leben gerufene HipHop-Gruppe Fünf Sterne Deluxe gehört zu den innerhalb kürzester Zeit am erfolgreichsten gewordener HipHop-Formationen Deutschlands. Die Maxi-Auskopplung der ersten LP "Silium", namens "Willst Du mit mir geh'n", die unter Mitwirkung von Biz Markie entstand, wurde zum Chartbreaker. Der Rapper Ferris, ehemals Mitglied der Bremer Gruppe FAB hatte auf der LP einen Solo-Part erhalten. Auch holte man sich die Beatminerz und DJ's wie Thomilla für Remixes einiger Songs zu Hilfe. Fünf Sterne Deluxe gehörte bald zu den wichtigsten Produkten des Hamburger Labels YO MAMA. Der Rapper Tobi war früher Mitglied der Poets Of Peeze und Mitbegründer von Fettes Brot. Zusammen mit Bo bildete er die Gruppe Der Tobi & Das Bo. Marcnesium, aus dem engeren Fischmob-Umfeld stammend, übernahm auch die Cover-Gestaltung für DJ Koze's Solo-Platte und die Fischmob LP. Fünf Sterne Deluxe partizipierten 1998 auch am Film "Kurz und Schmerzlos", dem Debutstreifen des Regisseurs Fatih Akins und wirkten ebenso am Soundtrack des Films mit


G
G-Head: Szeneausdruck für einen Herionabhängigen.

G-Unit: Crew bestehend aus 50 Cent, Lloyd Banks, Young Buck, Tony Yayo, Olivia und Spider Loc (Stand: 12.09.05) ... G-Unit Records -> Tochterlabel von Aftermath

Gangsta-Rap: Ende der 80er Jahre in USA entstandenes HipHop-Genre. Als einer der ersten Gangsta-Rapper ist Schoolly D. zu nennen, der sich heute Schooly D. schreibt. Vor allem durch Interpreten wie Ice T. und N.W.A. wurde diese Strömung sehr populär. Gemeint sind LYRICS, die das brutale Leben in den Straßen der GHETTOS als "Normalität" darstellen.

Ganja: Szeneausdruck für aus der Cannabis Pflanze gewonnenes, THC haltiges Mariuana (ebenso gängige Begriffe sind Gras(n), Weed, Pot und Grünes).

GARI: kommt von den Zigeunern und heisst SCHWANZ!

Ghetto: Bezeichnete ursprünglich eine Insel kurz vor Venedig, in dem ausschließlich Juden wohnten. Bis Ende der Achtziger verstand man unter Ghetto einen US-Stadtbezirk, in das sozial schlechter gestellte ethnische Minderheiten (vor allem Schwarze) regelrecht "abgeschoben" wurden. Hintergrund waren Überlegungen, einerseits den Preisverfall von Grundstückspreisen in stadtnahen Gebieten zu minimieren und andererseits die sozialen Konflikte zu entschärfen. Seit Anfang der Neunziger bewohnen jedoch auch zunehmend Weiße die Ghettos und der ethnische Unterschied tritt gegenüber dem sozialen Unterschied in den Hintergrund

Ghetto Bird: (engl. - Getto Vogel) "Spitzname" für einen Polizeihubschrauber!

Gig: =Auftritt eines Künstlers

gipsy: Zigeuner

grafitti: Abgeleitet von ital. il graffito - das Gekratzte;bezeichnet ursprünglich alle Formen von Nachrichten auf Wänden, im HipHop: mit Spraydose ausgeführte Schriftzüge auf Wänden; im Stil plakativ, auffallend durch grelle Farben

Grammys(Grammy-Awards): Die Grammys werden alljährlich vergeben, sie zeichnen "besondere Leistungen" im Musik-Business aus. Seit 1988 gibt es die "Best-Rap-Performance".

gras: weed

Gregpipe: Sehr guter Freestyle Mc.. er gewann bereits das 1on1 Freestyle Battle... Aus Frankfurt/Main stammender Mc. (

Grill: Hierbei handelt es sich um einen Einsatz, der zur Zierde der Zaehne getragen wird. Der einsatz besteht meistens aus Silber, Platinium, Gold, und fuer die weniger Reichen Leute auch aus Blech. Ziemlich ueblich in den Suedstaaten Amerikas. (siehe David Banner, Lil Jon, Paul Wall, Chamillionaire...)


H
H: wird <Äitsch> ausgesprochen; Bezeichnung für Heroin in der Drogenszene

Hall of Fame (eigentlich Wall of Fame): Möglichkeit, an dafür freigegebenen Flächen der Stadt legal zu sprayen - es entstehen dort oft künstlerisch sehr hochwertige Produktionen.

Hall of Fames: Möglichkeit, an dafür freigegebenen Flächen der Stadt legal zu sprayen - es entstehen dort oft künstlerisch sehr hochwertige Produktionen.

Hater: bedeutet kritiker

Helicopter: Breakdance: Gehört zu den Mills, Synonym für Windmill. Bezeichnung für Drehungen um die Körperlängsachse, wobei die Beine gestreckt bleiben.

Hip Hop: Hip Hop ist die Bezeichnung einer internationalen Jugendkultur-Bewegung die ihren Ursprung in den Ghettos von New York hat. Hip Hop setzt sich aus fünf wesentlichen Elementen zusammen: * Breakdance (Tanz) *MCing *DJing *Grafitti *Kleidungsstil;Den Disziplinen liegt der Grundgedanke des Battle (Krieg) und des Gewinns von Fame (Ruhm) zugrunde, wobei die Kriege im Gegensatz zu Bandenkriegen und Schlägereien ohne physische Gewalt ausgetragen werden, und der Ruhm vor allem ein Anreiz sein soll, sich selber weiterzubilden und seine Skills (Fertigkeiten) weiter zu entwickeln.Oft wird Hip Hop auf den Musikstil allein reduziert. Die Hip Hop Musik hat ihre Wurzeln in der schwarzen Funk-Musik. Der Rap (Sprechgesang), das Samplen oder Scratchen sind weitere Merkmale. Wer aber näher mit der Kultur zu tun hat, merkt schnell, dass erst alle Ausdrucksformen zusammen das charakteristische dieser Jugendkultur ausmachen. Mit den Worten eines der berühmtesten MCs, KRS-One: "Rap is something you do, but Hip-Hop is something you live." (dt: "Rap ist etwas was Du machst, aber Hip-Hop lebt man.").

HO: 1) (n) Hooker, prostitute, from the Southern pronounciation of the word whore. "She ain't nothing but another ho, according to the system" -- KRS-One (Exhibit D. [1990]).

Hoe: Nutte (mehrzahl Hoe´s = Nutten)


Hollow Back: Bezeichnet einen Handstand, bei dem die Beine zum Rücken hin gebeugt sind. (

Homeboy: Siehe Homie

homie: guter Freund


Hood: Vom engl. Neighbourhood; Nachbarschaft

Hoody: (engl. hood - Kapuze) Bezeichnung für den charakteristischen Kapuzenpulli der Rapper der OLD SCHOOL.

hookline: hookline: abgeleitet von hook - Haken;der Refrain oder eine Sequenz, die immer wieder im Lied vorkommt.


I
Ice: Bezeichnet in der amerikanischen Hip-Hop Kultur, Silber- oder Goldschmuck, der mit vielen Diamanten besetzt ist. Wird auch als "Bling-Bling" bezeichnet.

Ill: Engl. "Krank"; Slangausdruck für geil / cool

Illbient: (engl. ill - krank, ambience - Ambiente) Langsame, groovelastige Variante des chilligen Ambient-Sounds, ebenso prägendes Stilmerkmal des TRIP-HOPS.

Inlines: Begriff beim Writing: Linien im Fillin, innerhalb am Rand der Outlines. Oft in weiß

Inside Bombing: Begriff aus dem Writing für Graffitis, zumeist Tags, die innerhalb von Zügen angebracht werden.

ITF-Worlchampionship: Bezeichnung für die Weltmeisterschaft der International Turntablist Federation.

J
jam: Bezeichnung für eine HipHop-Party und Rap Auftritte.

John Doe: Unbekannte Leichen werden alle John Doe bzw. Jane Doe genannt.

Juice: =HipHopmagazin in Deutschland...Eine CD wird immer beigelegt mit verschiedenen exclusiv Trackz oder Trackz von dem kommenden Album eines Artists.

Jumps: Slangausdruck für Schuhe

K
K-TOWN: HipHop city Kaiserslautern

keck: ein spast,möchtegern gangster

Kip Up: Hierbei liegt der Breaker erst auf dem Rücken, versucht dann aber eine stehende Haltung einzunehmen, indem er sich rückwärts rollt und die Füße in die Luft wirft. Sein Oberkörper folgt diesen notgedrungen. Letztendlich steht der Tänzer wieder aüf seinen Beinen.


kolchose: Zusammenschluss eines Teils der Stuttgarter HipHop-Szene, Freundeskreis, Massive Töne, Afrob, DJ Thomilla, 0711-Club und viele Breaker und Sprüher.

L
l's and 2's: Begriff aus dem DJing. Für die zwei Plattenspieler des DJ's.

label: Engl. - Etikett;bezeichnet eigentlich das Runde Etikett auf den Schallplatten, wird heute allgemein für "Plattenfirma" verwendet.

Lay up: Begriff aus dem Writing, der eine kleine Zugabstellanlage bezeichnet, die von Mitarbeitern der Bahn und der Sicherheitsdienste auch Kehranlage genannt wird, da dort beispielsweise an Endhaltepunkten oder Knotenpunkten Züge abgestellt und später wieder entgegen der Einfahrtsrichtung herausgefahren werden

light up: wird in den USA von drogen dealern benutzt, heist soviel wie KAUF WAS MAN, so zum andrehen oder überreden

Linebombing: Ist der Name für Bombings an einer Bahnstrecke.

Llello: (spanisch gesprochen - sprich jey-jo) Szeneausdruck für Kokain. n00bd0gg

Loomit: Futurealistischer Sprayer aus München. BIO: 1983 erste Informationen über die New Yorker Hip Hop Bewegung inspiriert zur illegalen Bemalung des Buchloer Wasserturms. Die Dosen werden von der Mutter gestellt und das Bild erscheint in der lokalen Presse. Durch diesen Erfolg beflügelt folgen weitere Bilder. Umzug nach München erweitert den Horizont, da hier schon mehrere Sprüher aktiv sind. 1984 erstes Gerichtsverfahren, danach wird das Pseudonym Loomit zu ersten mal verwendet. 1985 auf dem ehemaligen Flohmarktgelände an der Dachauerstrasse entsteht eine große Freifläche, auf der in den kommenden 5 Jahren zahlreiche Bilder entstehen. Ab März werden die ersten S-Bahnen illegal bemalt. 1986 im Sommer beginnen die ersten Reisen nach Dortmund, Amsterdam und Paris , bei denen viele Kontakte geknüpft und Bilder gemalt werden. 1987 zweites grosses Gerichtsverfahren, mit 17 Seiten Anklageschrift, endet mit 100 Stunden Sozialarbeit und einem Vergleich mit der Bundesbahn. Erste Reise nach New York, Kontakt zu Henry Chalfant, Autor des Buches Subwayart und Sprüherlegende Seen. 1988 Weitere Reisen nach Paris, Zürich, Kopenhagen und Stockholm. Viele großflächige Graffitibilder entstehen in dieser Zeit auf dem Flohmarkt Dachauerstrasse. 1992 Im Februar beginn einer elfmonatigen Reise durch Neu Seeland, Australien, die USA, Kanada und England. Im Durchschnitt entstehen 4-5 Bilder im Monat, jeweils in Zusammenarbeit mit lokalen Writern. 1993 Bemalung des Badezimmers der Familie Christan Udes,Bürgermeister von München. 1995 Ausbildung zum Tätowierer durch Altmeister Seen in der Bronx, danach ein einjähriges Engagement im Münchner Tattoostudio Positiv Vibration. Im Dezember Teilnahme an der Gestaltung eines Hochhauses in Bergedorf-Lohkamp, die als höchstes Graffiti der Erde in Guiness Buch der Rekorde einging. 1996 erste Einzelausstellung in Darmstadt .Reisen nach New York, Perth, Adelaide und Melbourne. 1997 Einzug in das Studio im Kunstpark Ost , dessen zahlreiche Außenwände über die Jahre mit vielen internationalen Gästen gestaltet werden. Reise nach New York, wo zusammen mit Daim, Toast und der lokalen FX-Crew 5 große Wandgemälde entstehen. Danach Teilnahme an der Rude Boy Ausstellung der Low Art in Toronto zusammen mit Twist ,Zephyr und Phil Frost. 1998 Im Juni gemeinsame Reise mit Daim,Can2, Tasek und Seemso nach Miami um in 2 Wochen 3 Fassaden zu bemalen. Danach Mitarbeit an einem Bild am Fußballstadion in Nantes zur Fußballweltmeisterschaft. Reisen nach Griechenland und Belgien. Im Herbst erste Einzelausstellung in München. 1999 Die Firma Bristol Myer Squribbs bestellt für ihre Filiale in München 35 grosse Leinwände. Arbeitsreisen nach England, Italien, Österreich und Brasilien. In Sao Paulo entstehen tiefe Kontakte zur lokalen Szene. 2000 Arbeitsreisen nach New York und Toronto, danach Teilnahme an der ersten Urban Discipline Ausstellung in Hamburg. Reise nach Auckland (Neu Zeeland) um an der Veranstaltung Disrupt the system teilzunehmen.

Loop: Engl.-Schleife;Begriff aus der Produktionstechnik. Eine melodische oder rhythmische Sequenz wird mit Hilfe des Samplers identisch wiederholt.

LP: = Longplayer - Langspielplatte.

Lyrics: Texte eines Songs, eines Rappers, gelegentlich in den Booklets der Tonträger abgedruckt. Jedoch erschienen auch schon Bücher, die eine Vielzahl Texte herausragender US-Rapper veröffentlichten.

M
Masters of Rap: Track von MOR---Daher dann auch der Crew-name MOR=M(asters) O(f) R(ap)

MC: = Master of Ceremony, Engl. - Zeremonienmeister;

Mic: siehe Mikrofon

mic-check: vor dem konzert wird das mic-gecheckt um höhen und tiefen richtig einzustellen

Midwes-School: Prägender Stil der POSSE des Rappers NELLY, eine kleinen Gruppe von Künstlern aus dem Blues-Mekka St. Louis. Signifikantes Merkmal ist die verstärkte Integration klassischer Instrumentierung, wodurch die Midwes-School eine Nähe zum Pop-Mainstream aufweist.

Mighty Weeny: www.mightyweeny.de - Europas größter HipHop-Shop in München: Belton Cans en masse, öfters auch prominente Kunden

Mikrofon: Gerät zum aufzeichnen von Sprache und Geräuschen! Für LIVE werden DYNAMISCHE MICs verwendet, für aufnahme bevorzugt Kondensator Mikrofone, aber aufgrund des hohen preises auch of DYNAMISCHE!

Mills: Engl.: Mühlen. Die Mills gehören zu den "Powermoves" und bezeichnen Drehungen um die Körperlängsachse mit abwechselndem Bodenkontakt der Schultern und Hände. Sind die Beine während dieses Vorgangs angezogen, spricht man von Mini Mills. Sind die Beine hingegen ausgestreckt, so bezeichnet man dies als Windmills oder Helicopter. Besteht währenddessen abwechselnder Bodenkontakt mit Bauch und Schultern, so bezeichnet man diese Bewegungsarten als Belly Mills.

Mongo Clikke: Grooser Zusammenschluss einer Gruppe der Hamburger HipHop Szene. Dazu gehören auch: Doppelkopf, Beginner, Ferris, EinsZwo, Fünf Sterne und mehr.[explained by Drilles]

MongoClikke: Grösste HipHop-Posse in Hamburg-City. Dabei sind z.B. Beginner, EinsZwo, Fünf Sterne, Ferris, Doppelkopf...)

Musik: Musik (aus dem griech. "mousike" = "Kunst der Musen", im lat. musica) beschreibt die Tonkunst bzw. ein Tonwerk infolge einer musikalischen Darbietung die aus akustischen Ereignissen gestalltet wird.

MV:: Sido erwähnt es öfters, es heisst das: Märkische Viertel!!!


N
N.W.A.: Abkürzung für Niggaz With Attitude, einem Rapper-Netzwerk, welches von DR. DRE, Ice Cube und Eazy-E ins Leben gerufen wurde. Nach einigen gemeinsamen Arbeiten unter diesem Namen trennten sich Anfang der Neunziger die (musikalischen) Wege der Gründungsmitglieder, doch auch heute stehen sie noch in engem Kontakt.


New School: Die zweite Generationen in der HipHop-Kultur, etwa seit Mitte der Achtziger Jahre.


newb: Anfänger, hat kein Plan

Nigger: Schimpfwort für Schwarze.

Nine: abkürzung von nine millimeter pistol ( neuen millimeter pistole )

nordi-style: Besonderer RhymeStil aus Frankfurt NordwestStadt

North Side-School: Relativ neue Bewegung, zu deren Vertretern EMINEM, D12 und Lil Bow Wow gehören. Musikalisch ist die North Side-School stark vom harten GANGSTA-RAP der N.W.A. beeinflusst.

Noses: (engl. Nasen) Szeneausdruck von Writern (Grafitti) wenn ungewollt Farbe bei einem Tag/Piece von den lines herunter rinnt. (Siehe Logo von hiphop-lyricz.de...toys^^)

O
OG: original gangsta aus der amerikanischen gangsta-rapper scene, bekannt durch ice-t

Oldschool: Die ersten Generationen der Szene, werden im HipHop als Oldschool bezeichnet.

One: Gemeinsames Projekt von Kool Savas und Azad... Mit ihrem Album gingen sie in die Charts auf Platz 6.. Und alle Singels gingen gut in die Charts

One-Man-Wholecar: Bezeichnung aus dem Writing für einen Wholecar, der von einem Writer alleine gemalt wurde. Einen One-Man Wholecar zu malen, sorgt in der Writing-Szene für sehr viel Respekt.

Optic Records: Label von Kool Savas in Berlin; ua. mit dabei sind Melbeatz, DJ Nicon, Amar, SD, Caput,..

OR; Optic BOOM: Bezeichnungen für das Optic Label; (O)ptic (R)ecords

Outline: 1. Bezeichnung im Writing für die Umrißlinie eines Graffitis. Outlines ohne Fillin heißen Throw ups. 2. Graffiti-Magazin aus Berlin.

Outsidebombings: oder Outsidetags. Begriff aus Writing für Bombings oder Tags, die an der Außenseite des Zuges angebracht werden. Diese Bezeichnung gilt auch für Tags und Bombings, die während eines Aufenthaltes der Züge oder während der Fahrt, angebracht werden.

Overkill: 1. Begriff aus dem Writing. Für ein "unkontrolliertes Herausschießen" der Farbe aus der Sprühdose. Passiert meistens, wenn Cap oder Dose nicht in Ordnung ist. 2. Graffiti-Magazin aus Berlin (D). Erscheint seit 1992 in unregelmäßigen Abständen.


P
Pal One: Der seit Jahren nicht nur im Mannheimer Untergrund aktive MC Pal One ist bei weitem in der Hip-Hop Szene der Rapublik kein unbeschriebenes Blatt mehr. Sein Name, der noch von seinen Graffiti-Roots zeugt, hinterlässt seit geraumer Zeit Spuren in den Köpfen aufmerksamer Beobachter. Er ist keines Wegs einer der NewJacks, die erst durch den "großen Hype" der Medien auf den Rap-Zug aufgesprungen sind, um sich bedingungslos dem Zirkus der Veröffentlichung, so wie Marketing und Promotion hin zu geben und verheizen zu lassen. Gut Ding braucht Zeit und will Weile haben. Bereits 1998 konnte Pal erste Erfahrungen in Sachen Aufnahmen und Studioarbeit sammeln. Seinen ersten Release feierte er 1999 in Form eines Features auf dem "Tanz der Teufel" Track der Chefetage. Diese Recording-Session führte ihn in den Aufnahme-Tempel von Advanced Chemistry (Torch, Toni L, Boulevard Bou) und in das Umfeld der viel gerühmten Heidelberger Stieber Twins. Weitere musikalische Visitenkarten konnte er unter anderem mit seinem Beitrag zum M-Pire Records-Sampler "3000° Heiss" abliefern. Zu Anfang seiner Karriere arbeitete Pal One mit dem Soundbunker Bamberg zusammen, mit deren Hilfe er auch im Jahre 2000 seine Debut-Maxi "Biz allezz weggizz" veröffentlichte, auf der auch eine Beat-Produktion vom renomierten Karlsruher DJ Illegal zu hören ist. Seine Live-Präsenz hat ihn schon auf Bühnen mit illustrierten Leuten wie Talib Kweli, Jeru the Damaja, Afu-Ra, The Pharcyde, Stieber Twins, Azad, Creutzfeld & Jacob, Ruhrpott A.G., Kool Savas, Der Lange (Too Strong), Tefla & Jaleel, Curse, Ollie Banjo, Jonesmann, Plattenpapzt, Don Tone und Roey Marquis II gebracht. Pal One rockte unter anderem schon das Ringfest in Köln, das Rheinkultur-Festival in Bonn und nicht zu vergessen das Splash! in Chemnitz. Sein musikalisches Schaffen brachte ihm Beiträge auf dem "Battle of the words" Tape, sowie die beiden Tracks "Verstopfung" und "Karma" (zusammen mit Vanessa Mason) auf dem "Herzessenz" Album des HipHop-Urgesteins Roey Marquis II. (a.k.a. Ming). Seit dem 09.09.2002 gibt es nun seine drei Track Maxi 12inch "Ex-Orbitantikum" mit einem Feature von Backdraft (2Seiten) plus Beats seiner bewährten Weggefährten Roey Marquis II, Salicious/dISCOpOLO (ABS). Im Jahr 2003 macht Pal dann so richtig Terror in der Szene, er veröffentlicht fort an seine Musik über Starting Lineup Records aus Frankfurt. Mit seiner CD-EP "Was wollt ihr ?" , welche zwei mal ausverkauft war, war es Pal One im Frühjahr 2003 möglich einen deutlichen Stempel in der Szene zu hinterlassen, die CD trägt ein herrausragendes Feature mit dem Kölner Tatwaffe (Die Firma) und der Untergrund-Hymne "Ready for War" mit Jonesmann. Die Beats stammen alle aus dem Hause Ming (Roey Marquis II.). Ebenfalls 2003 kam die dritte Producer-LP "Samsara" von Roey Marquis II, auf der Pal gleich drei Songs (Hopes and Dreams, Faustregel, Insane World) abliefert. Im September 2003 veröffentlicht er über Starting Lineup Records eine 10 Track-Homerecording CD namens "Mensch Bleiben" auf der er zum ersten mal seine Gitarren- und Beatkünste unter Beweis stellte.Im Mai 2004 dropt er zusammen mit seinem langjährigen Kollegen die Jonesmann & Pal One EP "Gesucht/Gefunden", auf der zum einen die Single "Bruderliebe" zu hören ist, "Blind" ein herrausragender Song mit Meli (Skillz en Masse, Ischn Impossible), wie auch das von Azad (Bozz Music) produzierte "Panzer", dass sowohl Azad, als auch Sezai featured. Die restlichen, sehr modern produzierten Beats stammen von der Düsseldorfer LoopLab Kombo (Don Tone und Plattenpapzt). Zusammen mit Jonesmann rockte Pal One das Splash! 2004. Im September 2004 veröffentlicht Roey Marquis II seine "Momentaufnahmen 3" LP, auf der das Pal-Solo "Kein Scherz", wie auch das Feature "Schweiss und Blut" mit Jonesmann und Jamal zu hören ist. Am 30.05.2005 dropt Pal One seine Debüt LP "Palwolf" über Starting Lineup Records, welche Produktionen von Brisk Fingaz, Roey Marquis II., STI (Bozz Music), Kool Dj G.Q., CODX und Tobeyer (Noisy Styluz) beinhaltet.


Part: Engl.-Stück;der Refrain unterteilt ein Musikstück in mehrere Teile = Parts

pattern: Engl. - Muster; bestimmte Sequenz, die in identischer Weise wiederholt wird

peazen: (auch peace) Friede

phat: abgefahren, cool, fett, geil, super... [explained by Drilles]

piece: engl.-Stück,Abschnitt;Aufwendiges und mehrfarbiges Graffiti-Bild, im Gegensatz zum einfachen Tag.

Pimp: Zuhälter

Playa Hata: Frei Übersetzt: Spielverderber

Poetry Slam: Wettkampf mit selbst verfassten Gedichten, meistens in Kneipen oder Clubs vorgetragen. Das Publikum bestimmt den Sieger.

Popper: Synonym für B-BOYS, STREETDANCER oder BREAKDANCER.


Poser: Engl. Poser ist die Bezeichnung/Beschumpfung für jemanden der so tut als wäre er gut bzw. jemand anders

Posse: engl.-Aufgebot;bezeichnet den erweiterten Freundeskreis eines HipHops, im Gegensatz zur crew.

Powermove: Bezeichnung für akrobatische Bewegungen beim Tanzen (z.B. Backspin und Headspin).

Props: Engl.-Stützen-bedeutet Respekt.

Punk(s)(oder Punx): Schimpfwort, das öfters in Dissen vorkommt. Seit Rapper wie z.B. Bushido es benutzen, benutzen es fast alle MC(oder auch Möchtegern Mc's)

Punshline: Gepunsht wird in einem Battle, um den Gegner Verbal vor Scham in den Boden versinken zu lassen, d.h. man nimmt Vergleiche um ihn so lächerlich darstellen zu lassen.Punshes sind bedingungen für einen Battlekampf.

Pussy: wort-wörtlich: Muschi,Fotze u.s.w. aber auch als Schwuchtel gemeint


Q
Quick: Begriff aus dem Writing für ein schnell angefertigtes Graffiti. Eine andere Bezeichnung für Quick ist Bombing


R
RAG: = Ruhrpott Ag: gründet sich aus dem Zusammenschluss der Gruppen Filo Joes (Pahel und Galla) und Raid (Aphroe und DJ Wiz, der liberianische Beastbastler der Band). Raid machen die Szene bereits seit 1992 durch Collabos mit Urgesteinen wie Toni L., MC Rene und den Stieberz auf sich aufmerksam. Die enge Verbindung zur La Familia-Posse mit Curse, Busy, den Stieber Twinz, STF und Tatwaffe tut ihr übriges, die Bochumer in der Szene zu integrieren. Wiz remixt damals Advanced Chemistry und produziert Toni L.-Sachen, während Aphroes Stimme auf dem legendären "Klasse Von 95"-Sampler zu finden ist. Die Filo Joes stammen aus der Party Parasiten-Crew des Dortmunder Rappers Der Wolf und treten das erste Mal auf der Roey Marquis-EP "First There Was The World" in Erscheinung.1998 veröffentlichen beide Gruppen gemeinsam als RAG die Platte "Unter Tage", die von der Szene hochgejubelt wird. Sie erscheint auf dem Aachener Untergrund-Label Put Da Needle To Da Records, auf dem auch der Klan, Kool Savasund Creutzfeld/Jakob ihre ersten Sporen verdienen. Trotz dieses Erfolges geht man zunächst wieder Solo-Wege. Raid bringt die 12" "Geh-Heim-Tipp" raus, die Filo Joes kollaborieren mit Too Strong und der Firma.Wie die meisten anderen Künstler auch verlassen RAG das oftgescholtene Indie-Label (Savas widmet dem Put Da Needle-Chef Peter Sreckovic auf "Die Besten Tage Sind Gezählt" später einen eigenen Disstrack)" und finden mit Motor ein geeignetes Label, um 2001 ihren Zweitling "Pottential" zu droppen. Im November 2003 veröffentlicht Pahel sein Soloalbum "Natur Des Menschen", das Solodebüt von Galla soll folgen. Da die Ruhrpott AG Motor inzwischen wieder verlassen hat, steht der Zeitpunkt einer neuen Veröffentlichung allerdings in den Sternen.

Rap: Rap (Sprechgesang) ist Teil der Kultur des Hip Hop. Wobei "to rap" im deutschen: klopfen, pochen, herausbellen, heißt und die Art der Musik und des Sprechgesangs wiedergibt.


raphael: ist in der BIBEL der Schutzengel der Reisenden

RBA: Reimliga Battles Arena.. Internet Plattform zur Austragung von Rapbattles.. Aufgeteilt in Gruppen (entry - beginner, advanced - fortgeschrittene, heads - profis) Eignet sich auch gut zur Verbesserung der eigenen Skills.. Link: www.r-b-a.de

REIME: gleich/ähnlich klingende Wörter, die meißt am Zeilenende zu finden sind!

Remix: Musikalische Neuinterpretation eines bereits auf Platte veröffentlichten Stückes. Dem Remix- DJ oder Produzenten wird dafür das ursprüngliche Stück als Mehrspuraufnahme zur Verfügung gestellt.

rmx: (siehe REMIX)

Roey Marquis II: Bio: Calogero Randazzo, 1971 in Frankfurt geboren, spezialisiert sich bereits im Alter von 16 Jahren auf Soul, Funk, Rap und New Jack Swing. Zuerst mischt er – noch Zuhause – mit Plattenspieler und Tapedeck Jazz- und Funk-Elemente von Vinyl mit Beats vom Band zusammen, später verschafft ihm ein guter Freund zwei Plattenspieler und einen Mixer. Mit 18 Jahren legt er im Larry’s Inn auf – damals neben dem legendären Funkadelic der Club in Frankfurt für Funk, Soul und Rap – und avanciert kurz darauf zu dessen Geschäftsführer.1991 ist Randazzo Mitbegründer der Plattenfirma S.Y.A. Records, die sich auf Dancefloor und Rap konzentriert. Im gleichen Jahr eröffnet er einen Plattenladen Sounds Of Blackness speziell für Clubs mit einem Sortiment aus Rap-, Soul-, Funk-, Jazzbreaks- und Deephouse-Vinyl. Unter seinem Künstlernamen Roey Marquis II. ist Randazzo mittlerweile in Frankfurt ein Begriff, Anfang 1992 geht er ein festes DJ-Engagement im Funkadelic ein.Im Februar 1993 ruft Roey Marquis II. mit Kerstin Lamb, Loose Ends, ein Jazz beeinflusstes Label, ins Leben, kurz darauf gründen beide noch ein weiteres Label, das assoziierte Hiphop – Unternehmen Ruff-n-Raw. Es folgt eine Reihe von Produktionen, der Ruff-n- Raw-Rapper da Germ veröffentlicht Wayz Of The Dragon auf dem HipHop Hurra – Sampler der Zeitschrift Prinz und Place U On Da Mental auf dem Dragnet/Sony Music – Sampler Headful Of HipHop. Mit Sony Music arbeitet Roey Marquis II. fest zusammen. Er produziert Acts wie den Soul-Sänger Will Williams, die Jazz Hopper Otropic T(h)ree (ehemals Da Remedi), Diferenz aus der Schweiz oder eigene Projekte wie Jazz Con Bazz und die Sampler Reihe Roey Marquis II. Presents Raw And Uncut HipHop.Zusammen mit dem Infracom!-Label der Multimedialisten Jan Japaan und Viet Name betreiben Loose Ends und Ruff-n-Raw vom Sommer 1993-96 die Promotionagentur Tribes Of The Underground, die außerdem ein gleichnamiges Underground-Musikmagazin herausgibt. Trotz seiner Verpflichtungen als Labelchef und Produzent steht Roey weiterhin persönlich hinter den Plattentellern – als vielbeschäftigter Deejay in den Clubs. Mittlerweile ist er außerdem in ganz Europa unterwegs. Unter anderem als Support-Deejay bei Acts wie Run DMC, Onyx, Moloko, Arrested Development, Galliano, Menelik In Paris, Urban Species, Poor Righteous Teachers, Grandmaster Flash, DJ Krush, Fugees, Nas, KRS One..Ab 1997 arbeitet Roey mit der Frankfurter Produktionsfirma Fun De Mental zusammen und betreut dort das Label Quiet Force (Germany) sowie die Rap/R&B – lastige Division Genuine Productions und seinen portablen Club The Marquis Club. 1998 rufen er und DJ Kabuki das Projekt MK2 ins Leben, um mit Prepare To Be Educated (Epic/Sony Music Entertainment/Germany) einer in Fachkreisen viel beachteten Idee der Fusion aus HipHop und Drum ’n Bass nachzugehen. 1999 gründen Roey Marquis II. aka Ming und die Rapper Germ & Matrix die Formation Spiritual Warriors und veröffentlichen ein gleichnamiges Album. 2000 erscheint mit Ming das erste Solo-Album von Roey Marquis II. Mit dabei die Rapper: Curse, Samy DeLuxe, Azad, Kool Savas, Creutzfeld&Jakob u.v.a.Zwischen 2000 und 2002 produziert er unter anderem Titel für Xavier Naidoo und J-luv, 5-Sterne Deluxe, Curse, Tatwaffe (Die Firma) und Pyranja.Die Underground Tape-Serie Momentaufnahmen, auf denen Roey Marquis II. bekannte und exklusive Songs remixt, geht mit Momentaufnahmen II. auf CD-Format .Anfang 2002 wählen die Juice-Leser Roey Marquis II. zum HipHop-Produzenten des Jahres 2001.2003 schließt Roey Marquis II. die Produzentenalbum-Trilogie mit Samsara ab.Am 18.10.2004 erscheint Momentaufnahmen 3. Auch diese Serie findet ihr Ende... 2 be continued...

Rookie: (engl. - Grünschnabel) Synonym für Anfänger.

Royal Bunker: Eins der ersten und bekanntesten Lables aus berlin...Bekannt geworden durch ihre legendären Tapes...und durch MOR

Ruff Ryders: Rap Label, das vor mehreren Jahren gegründet wurde. der heutige Boss ist DMX, unterstützt von Swizz Beats, Battlecat, etc.

rulez: Regeln

Run DMC: Eine Crew bestehend aus Run (Joseph Simmons); DMC ( Darryl McDaniels) und Deejay ( Jam Master Jay);Run DMC sind Pioniere, die ,ab 1982, den Hip Hop aus den New Yorker Slums in die große, weite Welt führten.Sie waren die ersten die für ihre Alben Gold bekamen!

S
Sample: Engl. - Probe, Muster; einzelne Sequenz, die von einer anderen Platte übernommen wurde.

Sampling: Sampling (englisch to sample: eine Probe entnehmen), Verfahren der modernen, digitalen Tonstudio-Technologie (siehe Tonaufnahme und -wiedergabe).

Schmand: Schwartzer ekliger schkleim der sich beim Kiffen druch eine Bong z.B im chillum oder an der ausenhaut der bong absetzt

School: Die verschiedenen Schools beschreiben einen bestimmten musikalischen Stil. Die Entwicklung des HipHop wird im Wesentlichen in OLD SCHOOL und NEW SCHOOL unterteilt Der Umschwung von Old School zu New School ist etwa Mitte der Achtziger anzusiedeln.

scratchen: (engl: kratzen) zerkratzen der scheiben von scheiben (meistens windschutzscheiben bei zügen)


scratching: Engl.-kratzen;DJ-Technik, durch rhythmisches Vorwärts- und Rückwärtsbewegen der Platte bei aufliegender Nadel wird ein vom Rhythmus geprägtes Geräusch erzeugt.

Sezai: Rapper aus Frankfurt am Main... Unter Vertrag bei Bozz-Music und bei der Crew "Warheit"... vertreten z.b auf dem "Bozz Music Vol. one"

Shawty / Shorty: Respektable Bezeichnung für eine Frau, aus dem Süden der USA.

shirhy: sheiss reim englich shit rhym

Shisha: Café oder eine Art Bong


shit: engl.scheiße, irgentetwas scheiße finden z.b:einen track

Silktown: = Krefeld, Stadt in Nordrhein-Westfalen

Six Step: Bezeichnung eines Moves des Breakdance, es werden sechs spezielle Schritte gesetzt die als ganzem den Six Step ergeben

skills: Abgeleitet von skill, engl. - Kunstfertigkeit, Können, Gewandtheit;bezeichnet die besonders ausgefeilte Art, Frequenz und Anordnung der Reime.

Skyline: Eine reie von Hochhäusern, Deutsches beispiel Frankfurt am Main


Slang: Slang, eine besondere Form der Umgangssprache, die durch einen spezifischen, nicht allgemeinsprachlichen Wortschatz gekennzeichnet ist.

Sneakers: Bezeichnung für Schuhe die oft in der Hip Hop Sprache benutzt wird.

snippet: Snippet bedeutet "Schnipsel" oder "Teilstück". Man bezeichnet z.B. ein Promotion Tape eines Albums vor dessen Veröffentlichung als Snippet-Tape. Ein Snippet-Tape besteht aus einer Aneinanderreihung von Teilstücken aus verschiedenen Tracks.

SPAM: hat nicht direkt was mit HipHop zu tun,aber verdammt kiddies Messages gehören als PMs versendet und verkauft wird bei EbayUnd rumheulen kann man auch woanders.Es sei denn man schreibts in Texte die rhymen.Peace

Spins: Begriff aus dem Breakdance. Die Spins gehören zu den Powermoves. Unter Spins versteht man jegliche Art von Drehungen auf Körperteilen um die Körperlängsachse. Drehungen auf den Knien heißen Kneespins, Drehungen auf dem Rücken nennt man Backspins, Drehungen auf dem Kopf nennt man Headspins. Dreht sich der Tänzer auf den Händen, so spricht man von Handspins oder auch Handgliedes.

Spitten: Übersetzt ins deutsche bedeuted es Spucken. Wird benutzt um zu sagen das man Reime Spuckt


Sprechgesang: siehe "Rap".

Stoppy: Trick mit dem BMX oder Fahrrad. Du stellst die Füße fast senkrecht auf die Pedalen, lehnst dich nach vorne und betätigst die Vorderbremse. Ziel ist, mit dem Hinterrad so hoch wie möglich abzuheben.

Streetdancer: Synonym für BREAKDANCER, B-BOY, Popper oder FREESTYLE-Tänzer. Allerdings wird diese Bezeichung kaum noch genutzt


Streettape, das: Das Streettape ist eine günstigere Art ein Album zurealesen... Die Produktion ist dabei günstiger, da es (eigentlich) kein Bootlek gibt und nur in Slim Hüllen sind... Diesen Trend setze RoyalBunker ein da Tapes nicht mehr up to date sind und Streettape somit die nächst kosten günstigste Version ist.

Streiche: Grundierung für Graffities, meist normale Wandfarbe ausm Baumarkt

Struggle: Stress unter Graffiti Typen oder Rappern

style: Engl.-Stil,Ausdrucksweise;bezeichnet die individuelle Gestaltung und Darbietung eines Raps. Neben der formalen Gestaltung spielen die Art des Vortrags und die Ausstrahlung des Rappers eine wichtige Rolle. Style ist also nicht mit Sprachstil zu übersetzen.

Swipes: Die Swipes gehören zu den Powermoves. Als Swipes bezeichnet man das waagerechte Drehen um die Köperlängsachse während Hände und Füße abwechselnd den Boden berühren.


T
Tag: Das einfache, hinterlassene Pseudonym des Writers.

Tagger: auch Tag Maker genannt kommt vom grafiti ist ein dicker lackstift mit dem man Tags machen können also die "Unterschrift" des Writers!

Tight: englisches Wort, übersetzt: eng . Wird benutzt um zu sagen wie crass, geil oder sonst wie heftig ist.

Titus: Namensgeber des bekannten Skater-Labels für Boards, Kleidung etc

Too Strong: ne deutsche Crew aus Dortmund . Mitglieder: Der Lange, Doze, Zonic, DJ Brocke. Die Crew gehört zu den bedeutendsten Gruppen im deutschen Raum und wurde in erster Linie durch die guten Live-Fähigkeiten bekannt. Einige Mitglieder sind auch als Writer aktiv, was ihnen ein großes Maß an Glaubwürdigkeit und Anerkennungen unter HipHops verschafft.

Top Rocks: Bezeichnung der Moves des Breakdance, werden verwendet zum Übergang von Tricks

Torch: Writer, MC und B-Boy aus Heidelberg, der seit den 80ern aktiv ist. Er gehört zu den Mitbegründern des 360 Grad Labels und zur Gruppe Advanced Chemistry. Bekannt wurde er hauptsächlich durch sein selbstsicheres, überwältigendes Auftreten bei Live-Shows und sein Talent als Rapper. Er gehört zu den Göttern der deutschen Hiphopkultur!

Toy: engl.=spielzeug,vergegenständlicht eine Person und gibt sie als hilfloses Spielzeug,ein Gegenstand aus.Wird meist als Beileidigung gesehn,denn Toy's wehren sich nicht und werden benutzt.

track: Engl.-Spur;bezeichnete ursprünglich nur die einzelne Tonspur, heute steht Track oft für ein ganzes Musikstück.

Trax: Mischung aus Headspin und Windmill. Der Kopf verlässt nie den Boden, die Arme werden nach jeder Umdrehung in den Bauch gestützt, damit sich der Tänzer hochdrücken kann. Der Rücken oder Bauch berührt nie den Boden! Von diesem Move gibt es viele Abwandlungen wie z.B.: One-Hand-Trax, Elbow-Trax etc.

Trip Hop: Bezeichnung einer Musikstil-Richtung, die aus der Verschmelzung von HipHop und Clubmusik entstanden ist. Die Trip Hop-Stücke werden elektronisch produziert und bewegen sich im unteren Beat-Bereich.Die wichtigsten Labels sind Mo' Wax und Ninja Tunes. Entscheidend geprägt wurde diese Szene von DJ Coldcut, DJ Krush, DJ Vadim und DJ Depth Charge

Turntables: Synonym für Plattenspieler, auch unter "Wheel of Steel" bekannt

Turtles: Turtles gehören zu den Floats. Der Tänzer dreht sich waagerecht über dem Boden. Die Gliedmaßen sind dabei angezogen.

U
Underground: Eine Szene von Musikern und DJs, die dem enormen Druck zu beständiger Innovation und Veränderung im schnellen und hektischen Londoner Club-Leben ausgesetzt sind, im direkten Feedback mit der einzigen Entscheidungsinstanz, dem Publikum am DANCEFLOOR

Understatement: (engl: Untertreibung, Unterbewertung) Wer "auf Understatement" macht, stellt seine Leistungen nicht in den Mittelpunkt. Weitaus anerkannter als Angeber oder POSER.

Uprocks: Uprocks bezeichnen eine bestimmte Form von Tanzschritten und eine Unterkategorie der Top Rocks.

 

 

Yard: (engl.: Hof) Bezeichnung aus dem Writing für ein Zugdepot.

Yo: Ausruf, kommt von You.

V
Vandal-Squad: 1975 gegründete in New York gegründete Polizeieinheit, die die Writerszene zerschlagen sollte. (

verchecken: Eine Bezeichnung für das Dealen mit Drogen!


Vinyl: Eigentlich Polyvinylchlorid. Kurzbezeichnung des Kunststoffes, aus dem Schallplatten hergestellt werden. Wird aber genauso auch als Bezeichnung der LP selbst verwendet.

VJ: "video jockey" = Moderator eines Musikkanals. Er zeigt der VJ Musikvideos im Fernsehen.

W
Wanksta: Möchtegern Gangsta (W für W(annabe) (G)angsta

Warheit: Crew aus Frankfurt am Main. Warheit extra ohne "h"...die eigene Wahreit

Weak MC: engl. schwacher MC, bringt keinen fetten rap

Weed: HipHop-Übliche Bezeichnung für Gras

Westcoast: Westküste

Whack MC: siehe Weak MC

Wheely: Trick mit dem BMX-Rad. Man fährt eine längere Zeit nur auf dem Hinterrad.

White Label: Das ist die erste, meist zwischen 50-500 limitierte, Auflage einer Single ohne Cover oder Label, oft nur Handgeschriebenes befindet sich darauf. [explained by Drilles]


Wholecar: Begriff beim Writen: Bemalung eines Bahnwaggons / einer Bahn von vorne bis hinten & von oben bis unten - also alles


Wigger: Schimpfwort für Weisser

Writer: Graffiti-Sprüher; der Name des Sprühers wird möglichst auffällig an öffentlichen Plätzen an die Wand geschrieben.


X
XTC: Meist setzt die Wirkung von Ecstasy nach etwa 15-60 Minuten ein und endet etwa nach 4-6 Stunden. Es wirkt aufpuschend und anregend und vermittelt ein Gefühl von verstärkter Energie, das Schlafgefühl wird herabgesetzt und das Mitteilungsbedürfnis verstärkt. Zudem sind die Sinneswahrnehmungen stark beeinträchtigt. Aber XTC KILLS... vergesst das nie...

XYZ: eine Writer-Crew aus Düsseldorf

Y
Yard: (engl.: Hof) Bezeichnung aus dem Writing für ein Zugdepot.

Yo: Ausruf, kommt von You.


Z
Zulu: Eine der ältesten hip-hop kulturen! Hat den hip hop ua. bekannt gemacht! (africa bambata ist bei zulu)


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